Folge 12: BusinessShift – Social Audits by TÜV Rheinland

Shownotes

Wie lassen sich ambitionierte Strategien für mehr Klimaschutz, soziale Verantwortung und regulatorische Transparenz gestalten – von risikobasierten Sozialaudits bis zu anonymen Beschwerdemechanismen für Arbeiter:innen weltweit? Und das unter wirtschaftlichem Druck, regulatorischen Unsicherheiten und hoher Komplexität in globalen Lieferketten?

Unser Gast: Reinhard Bier, Global Product Manager Supply Chain bei TÜV Rheinland.

🔍 Themen der Folge:

  • Wie Unternehmen soziale Verantwortung in der Lieferkette konkret umsetzen
  • Warum Nachhaltigkeit nicht nur ökologische, sondern auch soziale Aspekte umfasst
  • Welche Missstände in Lieferketten auftreten und wie sie erkannt werden können
  • Welche Rolle das Lieferkettengesetz für Transparenz und Fairness spielt
  • Warum Sozialaudits nicht wie klassische Audits funktionieren
  • Wie Unternehmen mit Risiken und fehlenden Informationen umgehen können
  • Was Auditor:innen in sozialen Audits leisten müssen und warum Vertrauen entscheidend ist

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Transkript anzeigen

00:00:00: Der Podcast für Entscheidende und Führungskräfte, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit nachhaltig

00:00:14: beschäftigen wollen.

00:00:15: Willkommen zu einer neuen Episode von BusinessShift.

00:00:20: Heute befassen wir uns mit einem Thema, das Unternehmen weltweit vor große Herausforderungen

00:00:26: stellt.

00:00:27: Soziale Verantwortung in der Lieferkette und nachhaltige Unternehmensführung.

00:00:32: Heute wieder mit mir im Studio unsere Nachhaltigkeits-Expertin Dr.

00:00:36: Bahar Cat-Krause.

00:00:38: Herzlich willkommen, Bahar!

00:00:39: Hallo Tobias!

00:00:40: Gemeinsam richten wir heute den Fokus auf eine der drängendsten Fragen der Wirtschaft.

00:00:46: Wie können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Lieferketten nicht nur effizient, sondern

00:00:51: auch fair, nachhaltig und gesetzeskonform sind?

00:00:54: Wie lässt sich Transparenz in globalen Lieferketten schaffen?

00:00:57: Welche sind gesetzliche Rahmenbedingungen und welche Strategien helfen, diese Sachen

00:01:02: auch umzusetzen?

00:01:04: Antworten darauf liefert hoffentlich unser heutiger Gast, Reinhard Bier, Global Product

00:01:09: Manager Supply Chain bei TÜV Rheinland.

00:01:12: Hallo Reinhard!

00:01:13: Hallo Ihr beiden!

00:01:14: Reinhard ist mit über elf Jahren Erfahrung im Bereich Supply Chain Auditing ein echter

00:01:20: Experte.

00:01:21: Es gibt alle Risiken, alle Chancen, die Unternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit umsetzen

00:01:27: sollten.

00:01:28: Ob aus regulatorischer Sicht oder aus unternömerischer Verantwortung, nachhaltige Lieferketten sind

00:01:33: ja nun mal kein "nice to have" mehr, sondern eine geschäftskritische Notwendigkeit.

00:01:39: Wie Unternehmen diesen Wandel meistern können, welche Best Practices es gibt und wo noch

00:01:44: Nachholbedarf besteht, all das besprechen wir heute.

00:01:48: Reinhard!

00:01:49: Du hast ursprünglich eine Ausbildung als Verkehrspilot gemacht und warst zehn Jahre

00:01:54: in der Finanzbranche tätig.

00:01:56: Wie hat dich dein Weg schließlich zum Thema nachhaltige Lieferketten geführt?

00:02:00: Das ist eine spannende Frage und meistens, wie das immer so im Leben ist, geht es dann

00:02:03: vom Hölzlein auf das Stöcklein, bis man dann vor dem ganzen Wald steht.

00:02:06: Ich habe mich irgendwann entschlossen, nochmal nebenberuflich zu studieren.

00:02:09: Das war Business Administration und da hatte ich einen Professor, der mich doch sehr geprägt

00:02:13: hat.

00:02:14: Da gab es das Fach "Verantwortungsvolles Handeln in Gesellschaft und Unternehmen" und da gab

00:02:18: es natürlich, wie das im Studium ist, die eine oder andere Seminararbeit und die eine

00:02:22: ging über den ehrbaren Kaufmann.

00:02:23: Das heißt, ich habe sehr klassisch angefangen, glaube ich, in das Thema Nachhaltigkeit einzusteigen,

00:02:27: was mich seitdem fasziniert.

00:02:28: Und dann kam der nächste Schritt und so bin ich dann hier beim TÜV Rheinland für das

00:02:32: Thema.

00:02:33: Nachhaltigkeit an sich ist ja ein großes Wort.

00:02:35: Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich persönlich?

00:02:38: Ich hab` s so kennengelernt, dass es immer sehr grün betrachtet worden ist oder es immer

00:02:42: sehr schnell um das Thema Umwelt geht.

00:02:44: Wenn man sich aber anschaut, wo der Begriff gerade in Deutschland herkommt, wo er geprägt

00:02:48: worden ist, dann haben wir da den Hans-Karl von Karlowitz, der den Begriff Nachhaltigkeit

00:02:54: geprägt hat in Deutschland, definiert hat.

00:02:56: Der war aber gar nicht so daran interessiert, den Wald oder die Bäume des Baumes der Umwelt

00:03:01: wegen zu schützen, sondern es ging ihm eher darum, als in seiner Rolle er war, glaube

00:03:05: ich, Oberberg-Bau-Hauptmann, es ging also darum, dass Holz ein Rohstoff war und er stellte fest,

00:03:11: wir brauchen viel mehr als nachwächst, das heißt, es war von damals schon ein rein ökonomischer

00:03:16: Gedanke, der dahinter steckte.

00:03:18: Also alles langfristig auszulegen, um sicherzustellen, dass man seine Geschäftsidee auch langfristig

00:03:25: weiter fortführen kann.

00:03:26: Und das ist auch so da eine persönliche Sicht auf dieses Thema?

00:03:29: Seitdem habe ich eigentlich in allen meinen Lebenslagen diesen Blick darauf, dass mein

00:03:32: Handeln, ich muss auch die Konsequenzen langfristig davon tragen können oder dahinterstehen können.

00:03:37: Steigen wir mal ein: soziale Verantwortung in der Lieferkette.

00:03:41: Was bedeutet das und welche Missstände gibt es da?

00:03:44: Das ist jetzt sehr breit gefragt, also erst mal gucken, wo wird er anfangen, was bedeutet

00:03:48: das?

00:03:49: Wir sind alle gewöhnt, heute jegliche Produkte online oder zu beziehen, Unternehmen sind es

00:03:54: gewöhnt, dass es für alles eigentlich in Lieferanten gibt und es war jetzt wirklich jahrzehntelange

00:03:57: so, man hat vornehmlich auf den Preis geschaut und auf die Qualität des Produktes.

00:04:02: Woher das herkommt, was durch die verschiedenen Produkte, die das Dienstleistungen weltweit

00:04:06: vielleicht auch an Schaden verursacht wird, wurde lange Zeit außer Acht gelassen.

00:04:10: Wenn wir jetzt mal wieder schauen, es geht ja darum, langfristig ein Geschäftsmodell zu

00:04:13: sichern, müssen wir uns auch Gedanken darüber machen, welchen Impact hat es denn, dass

00:04:19: ich Produkte aus welchem Land auch immer produzieren lasse und von daher kaufe?

00:04:24: Ich finde ja auch immer, was wir immer so ein bisschen außer Acht lassen, wenn es um

00:04:28: die Verantwortung in der Lieferkette geht.

00:04:30: Wir sprechen immer sehr, sehr viel über Ressourcen, aber auch Menschen sind Ressourcen.

00:04:34: Und das ist, glaube ich, so die Hauptaufgabe eines Unternehmers, genau das auch zu schützen.

00:04:39: Also Menschen zu schützen, Kinder zu schützen, die ja unsere Produkte letztendlich dann

00:04:44: produzieren oder dafür arbeiten, dass wir diese Produkte konsumieren können.

00:04:48: Also ich finde, das hat immer verschiedene Facetten.

00:04:52: Absolut.

00:04:53: Es geht ja hier, wie gesagt, um soziale Audits, sondern wenn ich da nach Deutschland gucke,

00:04:57: dann sage ich, okay, sozial ist erstmal per se durch ein Gesetzgeber geregelt und ich

00:05:01: glaube, wir leben auch im weitesten Sinne in einer Gesellschaft, die in sozialen Zusammenhalt

00:05:06: hat.

00:05:07: Es ist einfach, dass es ein gewisses, ich nenne es mal auch, Niveau gibt, wenn wir hier in Deutschland

00:05:11: was produzieren, wie gesagt, allein durch den Gesetzgeber geregelt, was eben Anforderungen

00:05:17: an den sozialen Hintergrund sind für solche Sachen.

00:05:20: Außerhalb von Deutschland, deswegen guckt man ja in der Lieferkette auch danach, ist

00:05:23: das nicht immer geregelt.

00:05:25: So, und da ist dann eben auch so die Frage so, was erlebt man denn da, wenn solche Sachen

00:05:29: nicht geregelt sind?

00:05:30: Also was für Missstände können denn so auftreten?

00:05:32: Können verschiedenste sein, wenn wir jetzt mal bei dem Thema Sozial bleiben, dann sind

00:05:36: wir jetzt alle gewohnt, wenn wir irgendwo T-Shirt einkaufen gehen oder wenn ein produzierendes

00:05:41: Gewerbe hier in Deutschland, vielleicht die Automobilindustrie, Teile aus dem Ausland

00:05:45: bestellt oder produzieren lässt, dann kommen wir ziemlich schnell in Regionen, wo Missstände

00:05:51: vorherrschen, die wir so uns vielleicht gar nicht vorstellen können, das klassisch fällt

00:05:54: dann schnell immer der Begriff "Zwangsarbeit, Kinderarbeit", aber ich glaube, wir müssen

00:05:56: gar nicht so weit gehen, es geht ja da schon um, was ist denn die zulässige Arbeitszeit

00:06:01: in der Woche?

00:06:02: Wie viele Tage hat man frei?

00:06:03: Wie viele Stunden am Tag und in einer Woche darf gearbeitet werden oder wird dann de facto

00:06:07: gearbeitet?

00:06:08: Und da haben wir natürlich verschiedenste Situationen in der Vergangenheit festgestellt, ob es jetzt

00:06:13: die 70-Stunden-Woche ist, aber ohne einen Tag Pause und das dann zu einem Lohn, der den

00:06:18: Arbeitnehmer eigentlich schon vor die Situation stellt, dass er damit gar nicht leben oder

00:06:23: langfristig überleben kann, dann reden wir halt schon über Missstände, über die wir

00:06:26: uns hier Gedanken machen sollten, wenn wir beispielsweise ein T-Shirt für zwei Euro kaufen.

00:06:31: Du hast ja auch gesagt, man muss gar nicht so weit gucken, wir sind ja in Deutschland relativ

00:06:35: gut aufgestellt, mit unserem Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Gesetzgebung, die haben

00:06:40: wir teilweise nicht, teilweise reden wir auch über Schutzausrüstung beispielsweise in

00:06:44: der Produktion, dass, wenn du am sägen bist, dass du eine gewisse Schutzbrille hast, die

00:06:51: deine Augen davor schützt, eben keine Splitter abzukriegen, da fängt es eigentlich auch

00:06:55: schon an.

00:06:56: Absolut, wenn wir das Thema Sozial, oder man sagt ja so schön "ESG" und das steht das S für

00:07:02: Soziales anschauen, dann reden wir da schnell über das Thema Arbeitsrechte und Menschenrechte

00:07:07: im Grunde genommen.

00:07:08: Es geht also keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit, faire Löhne, wie du sagtest, sichere Arbeitsbedingungen,

00:07:12: also sprich, wird einem Mitarbeiter überhaupt die Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt

00:07:16: oder muss er die gegebenenfalls selber zahlen.

00:07:18: Und wenn wir uns eine Situation uns vorstellen, dass wir von dem Lohn kaum leben können, wie

00:07:22: sollen wir davon dann noch die Schutzausrüstung selber bezahlen?

00:07:25: Ist denn jetzt durch das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz, was hier im Moment gerade sehr diskutiert

00:07:31: wird, siehst du denn als Auditor dadurch, dass letztlich dann schon auch der Fokus durch

00:07:38: diese Audits auch auf diese Missstände so ein bisschen gelenkt wird?

00:07:42: Absolut, das ist natürlich das Ziel, was hinter diesem Gesetz steht.

00:07:45: Wie du sagtest, es wird gerade ja groß diskutiert, auch auf EU-Ebene mit der kommenden CS-Triple-D,

00:07:51: also der europäischen Variante dieses deutschen Lieferkettengesetzes.

00:07:53: Und die Frage ist, wie weit wollen wir gehen?

00:07:56: Also sprich, wir reden dann bei Lieferketten über die sogenannte verschiedene Ebenen.

00:08:00: Tier 1 ist der direkte Lieferant, Tier 2, Tier 3 sind dann die, die Lieferanten wiederum beliefern.

00:08:06: Also man kann sich das in hinreichend komplex vorstellen, kommt immer darauf an, um welches

00:08:09: Produkt es geht, was hergestellt wird.

00:08:10: Und die aktuelle Gesetzeslage, gerade hier in Deutschland, bezieht sich nur auf Tier 1,

00:08:14: da man da natürlich noch einen gewissen Einfluss nehmen kann mit Verträgen, mit Lieferantenverträgen,

00:08:18: mit sogenannten Code of Conducts.

00:08:19: Darüber hinaus wird es dann schwierig.

00:08:21: Daher ist das Thema "Transparenz in die Lieferketten bringen" auch das, was gerade alle bewegt.

00:08:26: Wie kann ich denn feststellen, wer tief in meiner Lieferkette noch irgendwo involviert ist?

00:08:30: Wie genau kann ich da hinschauen, wo bekomme ich die Informationen her?

00:08:32: Und wie gehe ich dann damit um, wenn ich über Missstände Kenntnis erlange?

00:08:36: Auf europäischer Ebene war der Ansatz zu sagen, man nimmt die gesamte Value Chain in den Scope

00:08:43: oder wird dafür verantwortlich gemacht als Unternehmen.

00:08:45: Was sich natürlich, wie gerade gesagt, auch als kompliziert darstellen kann.

00:08:49: Dass ich überhaupt gar nicht weiß, wer da unten für mich noch tätig ist.

00:08:52: Wird aber gerade auch wieder auf europäischer Ebene diskutiert.

00:08:54: Weil es natürlich auch darum geht, die Wirtschaft fördern zu wollen und nicht nur mit Auflagen belegen.

00:09:00: Was das Lieferkettengesetz angeht, ich glaube, gestern oder vorgestern hatte ich in der Zeitung gelesen,

00:09:04: es gibt ein sehr positives Beispiel, welchen Impact das Lieferkettengesetz heute schon hat,

00:09:09: obwohl wir diese ganzen Fragezeichen noch haben.

00:09:11: Und zwar geht es um Ecuador.

00:09:13: Ecuador ist der weltweit größte Bananenexporteur, den wir haben.

00:09:18: Und der beliefert auch Handelsunternehmen hier in Deutschland, die wir alle kennen,

00:09:21: wo wir alle einkaufen gehen, wo wir dann die Banane sehen, die dann so ein schönes Label drauf hat.

00:09:25: Und in Ecuador haben sich die Arbeiter zusammengetan.

00:09:29: Das heißt, dieses Recht auf Vereinigungsfreiheit ist auch nicht überall gegeben.

00:09:33: Das heißt, dass ich als Mitarbeiter ein Mitspracherecht habe oder über Missstände hinweisen kann.

00:09:38: Aber das Lieferkettengesetz ist da ganz geschickt aufgestellt.

00:09:40: Es hat einen Kanal eingerichtet, dass diese Beschwerden auch von anderen zum Beispiel NGOs weitergereicht werden können.

00:09:46: Hier nach Deutschland ist es das BAFA, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, damit die das dann prüfen.

00:09:51: Und um das etwas abzukürzen, da kam jetzt raus, dass die Löhne jetzt im großen Maße angepasst wurden in diesem Bereich.

00:09:57: Das heißt, auch hier sehen wir ein Gesetz nur hier in Deutschland, was Unternehmen in die Verantwortung nimmt,

00:10:02: für ihre Lieferketten, kann Auswirkungen für die Arbeiter in anderen Ländern haben.

00:10:07: Das ist ja ein absolut positives Beispiel.

00:10:10: Was sagst du den Kritikern, die sagen, na ja, da ist jetzt noch mehr Bürokratie.

00:10:14: Das ist ja die Kritik an dem aktuellen Gesetz, nicht, dass man sagt, das Gesetz hilft nicht wirklich, eine Transparenz zu bekommen,

00:10:22: sondern die Kritik ist ja eher, es ist zu bürokratisch, es ist zu aufwendig oder zumindest ist das das Gefühl.

00:10:28: Was sagst du diesen Menschen, die das von der Seite aus sehen?

00:10:32: Ich würde sagen, jede Kritik, die ich bisher gesehen habe, kann ich zu Teilen oder sogar großen Teilen bestätigen.

00:10:37: Weil, wir reden hier über einen Monstrum, muss man schon sagen,

00:10:42: was sehr viele Anforderungen unter den Unternehmen stellt.

00:10:43: Und die erste Frage ist ja, warum werden diese Anforderungen an die Unternehmen gestellt?

00:10:47: Warum haben wir nicht ein Regierungsorgan, das darauf Einfluss nehmen kann?

00:10:51: Jetzt muss man sich jetzt natürlich so vorstellen, dass die Bundesrepublik Deutschland natürlich nicht besonders viel Einfluss nehmen kann,

00:10:55: auch wie in anderen Ländern die Arbeitsbedingungen sind.

00:10:58: Es sind im Endeffekt nur die Unternehmen, die da einen Impact haben können.

00:11:02: Allerdings ist das Gesetz eingeführt worden eher in einem Hauruck-Verfahren, was viele Fragen offen gelassen hat.

00:11:08: Und die Deadlines kamen näher und näher, das heißt, viele Unternehmen mussten anfangen, sich damit auseinanderzusetzen

00:11:12: und sich Fragen zu stellen, wie schaffe ich denn Transparenz, wie werde ich denn complaint gegenüber dem Gesetz?

00:11:18: Und da es so viele Lücken gab, gab es natürlich auch sehr viele Stielblüten, wie damit umgegangen werden kann.

00:11:22: Also ein Beispiel, eben schon gesagt, Lieferantenvertrag, da steht normalerweise drin,

00:11:27: zu welchen Bedingungen geliefert wird, was erwartet wird, auch im sogenannten Code of Conduct,

00:11:32: wie Umweltanforderungen oder Arbeitsbedingungen eingehalten werden sollen oder wie die Erwartungshaltung da ist.

00:11:37: Das jetzt aber grundsätzlich für jeden Lieferanten einfach zu erneuern und per Post wegzuschicken und auf eine Unterschrift zu beharren,

00:11:42: führt ja erst mal nicht dazu, dass sich irgendwas tut in der Lieferkette, weil Papier ist geduldig.

00:11:47: Daher gab es einen sehr großen administrativen Aufwand im Initialfall.

00:11:52: Dann soll einmal im Jahr noch reportiert werden gegenüber dem BAFA, wo sehr viele, sehr detaillierte Fragen beantwortet werden sollen,

00:11:58: wo die Informationen meist gar nicht so vorliegen oder man sich dazu eigentlich von vornherein in einem Graubereich bewegt, um diese Fragen beantworten zu können.

00:12:05: Und da fehlen einfach noch sehr viele Ansätze von der Politik.

00:12:09: Es wurde immer wieder versprochen, es gibt Guidance-Dokumente, die aber bisher so nicht, sagen wir nicht, umfänglich erschienen sind.

00:12:15: Also wir haben ja auch mit vielen unserer Kunden genau zu dem Thema auch zusammengesessen.

00:12:20: Also du sagtest eben, es ist ein Monstrum, es ist tatsächlich ein Monstrum, weil es einfach so viele Datenpunkte gibt,

00:12:27: die im Unternehmen gar nicht vorliegen und wo auch gar nicht klar ist, okay, wo kriege ich die überhaupt her.

00:12:33: Und die verkehrt ist das eine, dann kommt natürlich das ganze Thema Reporting noch mit dazu.

00:12:37: Das heißt, rubdiwub habe ich total viele Informationen, die ich hier bereitstellen muss, was ich aber vielleicht nicht kann oder vielleicht heute nicht kann.

00:12:47: So, weil ich mich entsprechend vorbereiten muss, insofern die ganzen Diskussion, die Bürokratie abzubauen, find ich in diesem Kontext gar nicht so verkehrt.

00:12:57: Ich beziehe jetzt tatsächlich mal Stellung, weil ich finde, das gibt den Unternehmen auch wirklich mal ein bisschen mehr Luft und auch eine Chance, sich da wirklich ordentlich aufzustellen.

00:13:10: Und das hast du eben gesagt, hau-ruckmäßig auch umzusetzen, so wie die Gesetze zumindest gefühlt entstanden sind.

00:13:17: Also ich glaube, für alle da draußen, die jetzt ein bisschen Zeit gewonnen haben, ist das wirklich auch eine Möglichkeit und eine Chance, da wirklich auch richtig hinzugucken.

00:13:26: Und nicht einfach irgendwelche Daten zusammenzusammeln, nur um irgendwas zu haben.

00:13:31: Also alles in allem ist Gesetzgebung wichtig, aber nichtsdestotrotz habe ich ja als Unternehmer oder Unternehmerin auch eine Verantwortung, zu der ich Klarstellung beziehen muss.

00:13:42: Und meiner Meinung nach sind die Diskussionen einfach auch, ich sag jetzt mal, wertvolle Zeit, die wir zusammen mit unseren Kunden auch gewinnen, um da tatsächlich mal ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.

00:13:53: Ja, da direkt mal ansetzend: Also das eine ist, ich sag mal so, die gesetzliche Vorgabe.

00:13:59: Ich frage mich schon, du hast es gerade eben angesprochen, Reinhard.

00:14:02: Wenn ich jetzt ein Tier 3 oder 4 habe, als mittelständisches Unternehmen in Deutschland, weiß ich doch gar nicht mehr, wer ist der Subunternehmer, Sub, Sub, Sub, irgendwo in Asien.

00:14:13: Also welche Möglichkeiten habe ich denn jetzt jenseits von gesetzlichen Auflagen, da wirklich an die Informationen dranzukommen, wie die, ich nenne es jetzt mal die Arbeitsbedingungen, wie dann die Arbeitsbedingungen eines Subunternehmers sind, den ich vielleicht gar nicht kenne.

00:14:29: Oder muss ich dann selber da runter reisen und das feststellen, oder läuft es dann doch über Dokumentenprüfung, dass ich sage, okay, bitte weißt du mir nach, um mit deiner Unterschrift, dass du zum Beispiel allgemeine Arbeitsbedingungen einhältst?

00:14:45: Ich würde sagen, das ist das die größte Herausforderung an dem ganzen Thema der, nennen wir es mal, nachhaltige Lieferkette, weil natürlich kenne ich meine direkten Lieferanten.

00:14:55: Wobei sich auch das in den letzten Jahren verändert hat, vorher wusste man über die direkten Lieferanten vielleicht eher welches Produkt, welche Stückzahl, welchen Preis, welche Qualität, aber hatte keine Informationen über, wie sieht es dann mit Arbeitsbedingungen aus.

00:15:05: Das hat sich geändert, glaube ich, vornehmlich auch durch das Lieferkettengesetz, aber die Herausforderung für Tier 2, Tier 3, also sprich tiefer in der Lieferkette, die ist immer noch da.

00:15:14: Da gibt es mittlerweile zwar viele Anbieter auf dem Markt, die Softwarelösungen bereitstellen, um eine gewisse Transparenz in die Lieferkette zu bekommen.

00:15:22: Das heißt, dass die Datenpunkte irgendwo anders gesammelt werden, auf die ich zugreifen kann, aber es ist und bleibt erstmal reine Datensätze, die irgendjemand aufgeschrieben hat und irgendjemand bestätigt oder nicht bestätigt hat.

00:15:33: Was aber all diese Gesetze gemein haben, ist der sogenannte risikobasierte Ansatz.

00:15:38: Es geht ja jetzt bei weitem nicht darum, jeden Lieferant zu identifizieren, sondern zu schauen, wo ist in der größte Impact oder wo ist die größte Gefahr, dass etwas gegen etwas verstoßen wird.

00:15:49: Und das lässt sich eigentlich für jedes Unternehmen recht einfach herausfinden, um dann in diese Bereiche tiefer einzusteigen.

00:15:56: Und dann muss man natürlich auch erstmal einen Kontakt aufbauen zu einem Lieferanten von Tier 3, Tier 4, zu dem man vorher vielleicht keinen Kontakt hat.

00:16:02: Entweder man geht über seine direkten Lieferanten oder man kann die direkt ansprechen, man braucht also erstmal die Information, wer steckt, da überhaupt in meiner Lieferkette, um dann zu schauen, okay, wie kann ich denn da genauer hinschauen.

00:16:12: Und dieser Risikoansatz ist ja eigentlich auch so, ist eigentlich ein super Ansatz.

00:16:15: Also natürlich kann ich darüber Missstände aufdecken.

00:16:19: Auf der anderen Seite kann ich aber auch dazu führen, dass meine Lieferkette viel resilienter wird, dass ich Risiken für meinen eigenen Absatz meiner Produkte auch entgegenwirken kann, indem ich sehe, okay, da gibt es Missstände.

00:16:35: Natürlich versucht man die anzugehen, über Maßnahmen da auch, sagen wir mal, Lieferanten gemeinsam auch zu entwickeln in eine gewisse Richtung.

00:16:43: Aber es gibt sicherlich auch Situationen, wo ich sagen kann, okay, ich muss hier vielleicht auf jemand andern gehen, um meine Lieferkette zu sichern, wo eben weniger Missstände sind.

00:16:52: Also hier wieder, also von der großen Herausforderung, auch die eigene, sagen wir mal, Zukunftsfähigkeit der Produktion und des Unternehmens auch sicherstellen.

00:17:03: Meine Lieferkette macht einfach 80 Prozent des Unternehmens aus in fast jeder Branche.

00:17:09: Da müssen wir einfach viel öfter auch mal hingucken, auch mal nachfragen.

00:17:14: Und ich glaube auch so die, das heißt mal, die Weiterbildung auch der Lieferanten oder sich mit denen zu treffen, auch mal onzuboarden auf das ganze Thema ist auch mega wichtig.

00:17:25: Und wenn das nicht geht, dann würde ich sagen und deine Frage, du wirst jetzt nochmal abschließend aufzugreifen, ist es absolut sinnvoll, da wirklich Audits durchzuführen.

00:17:34: Damit sind wir auch wieder direkt beim nächsten Stichwort. Audits. Reinhard, du machst diese Audits, Sozial Audits. Wie sehen die aus? Was machst du da?

00:17:43: Du gehst dann in die Firma, sprichst mit den Kindern, die da stehen und die sagen, nein, wir arbeiten hier nicht. Nein, wie sehen solche Sozialaudits aus?

00:17:53: Also, es ist gut, dass Du es ansprichst, weil es gibt einen, glaube ich, sehr großen Unterschied zu dem, was wir vornehmlich unter Audits kennen.

00:17:59: Wenn wir oftmals über Audits reden, geht es um, kennen wahrscheinlich alle Unternehmen, das Qualitätsmanagement- Audit, Umwelt-Audit und so weiter, wo es am Ende vielleicht ein Zertifikat gibt,

00:18:08: das mir bestätigt, ich erfülle da alle Qualitätsansprüche oder erfülle die Prozesse.

00:18:13: Bei den sogenannten, wir nennen das, Social Compliance Audits, ist das etwas anderes.

00:18:17: Wir haben meistens einen Auftraggeber, zum Beispiel ein Unternehmen, was im Scope vom Lieferkettengesetz ist oder eine große Brand, die weltweit agiert,

00:18:26: die für sich identifiziert hat, bevor ich jetzt meine eigenen Geschäftsbereiche in Deutschland auf Nachhaltigkeit oder soziales überprüfe,

00:18:33: gehe ich dahin, wie du gerade sagtest, bei Audits,

00:18:36: wo ich den größten Impact habe oder wo das größte Risiko liegen kann, werden diese Unternehmen

00:18:39: natürlich informiert, dass jemand kommen wird, um sie zu auditieren. Aber was sich geändert hat

00:18:44: hier in den letzten Jahren, sie werden oftmals auch gar nicht mehr angekündigt. Das heißt,

00:18:47: eine Auditgesellschaft, die wir kann beauftragt werden, um ein Unternehmen irgendwo auf der

00:18:52: Welt nach einem gewissen Standard, Sozialkriterien, zu auditieren. Das kann bedeuten, dass unsere

00:18:57: Auditoren unangekündigt vor dem Gate stehen und klingeln und sagen, wir sind im Auftrag von

00:19:01: Firma XY hier, um euch heute zu auditieren. Und dann startet eigentlich schon das Audit. Es wird

00:19:05: also schon direkt geguckt, wie offen werden diese Auditoren empfangen. Natürlich haben die Auditoren

00:19:10: einen Auditplan dabei und auch eine Checkliste oder Kriterien, die überprüft werden müssen.

00:19:15: Sie sind aber in dem Audit auch recht flexibel, weil wir müssen es ja bewusst machen. Wir auditieren

00:19:21: ein Unternehmen auf den Verdacht hin, dass es Verstöße gegen im Zweifel Menschenrechte oder

00:19:27: Arbeitsrechte geben kann. Bedeutet, die Wahrscheinlichkeit, dass da jemand vom Management des

00:19:31: Unternehmens ist und so sagt, wo dagegen verstoßen ist, ist recht gering. Das heißt,

00:19:35: wir brauchen natürlich ja andere Quellenmöglichkeiten, um da auch hinter den Vorhang zu schauen. Und das

00:19:40: große Instrument dabei ist die Interviews mit den Mitarbeitern, unter Ausschluss des

00:19:45: Managements. Das heißt, anonymisiert, sodass es keine Rückschlüsse geben kann. Und dann ist es

00:19:49: natürlich die große Herausforderung für einen Auditor, ein Vertrauensverhältnis zu diesen

00:19:54: Mitarbeitern in sehr kurzer Zeit aufzubauen, dass die entsprechende Hinweise geben, wo der Auditor

00:19:58: besser hingucken kann. Gibt es beispielsweise eine doppelte Gehaltsabrechnung? Werden die

00:20:02: Stunden überhaupt aufgeschrieben? Gibt es überhaupt eine Stunden-, ein echtes Time-Tracking,

00:20:07: also, dass die Stunden irgendwo festgehalten werden oder sind das ausgefüllte Dokumente, die uns

00:20:10: vorgelegt werden? Solche Sachen. Und wichtig ist, dass diese Audits immer häufiger unangekündigt

00:20:17: vorkommen, weil wir können uns das alle vorstellen: Wir kennen das aus der Schulzeit, wenn uns

00:20:23: gesagt wird, es gibt nächste Woche eine Mathearbeit, dann werden wir uns wahrscheinlich alle hinsetzen

00:20:27: und für die Mathearbeit lernen. Wenn aber die Mathearbeit morgens einfach auf den Tisch gelegen

00:20:30: kommt, dann wird eigentlich der eigentliche Status quo überprüft. Ja, du hast gerade gesagt,

00:20:36: die Sozialaudits sind anders. Erfordern die dann auch an den Auditor andere Fähigkeiten als

00:20:42: so ein klassisches QM Audit? Ja, natürlich gibt es Gemeinsamkeiten. Aber generell kann ich es nicht

00:20:49: oft genug sagen, welche Hochachtung ich vor Sozialauditoren habe, die sich eine Situation

00:20:54: begeben, wo sie erstens in der Regel nicht willkommen sind. Zweitens versuchen, Dinge aufzudecken,

00:20:59: die keiner sehen will. Also weder der Auftraggeber möchte die im Grunde genommen sehen, weil es

00:21:04: würde heißen, er hat eine Herausforderung mit seinem Lieferanten, muss daran dann arbeiten. Das

00:21:09: Unternehmen selbst versucht sie im Audit natürlich auch zu verstecken, weil auch das, die wissen ja,

00:21:14: dass das geschäftsschädigend sein kann und sich da durchzubeißen, mit den Mitarbeitern auf Augenhöhe

00:21:20: zu kommunizieren, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Da gehört schon was zu. Was passiert denn,

00:21:25: wenn so ein Auditor einen offensichtlichen Verstoß feststellt? Also nicht so ein verdeckten, wo du 

00:21:30: sagen kannst, okay, ja, ich trage das in meinen Bericht ein, geht dann der Auditor einfach nach

00:21:35: Hause und gibt sein Bericht ab? Oder gibt es dann auch schon Fälle, wo er dann direkt aktiv werden

00:21:42: musste oder wird? Wir müssen hier einmal das Kundenverhältnis oder das Verhältnis, wie

00:21:48: wir arbeiten, klarstellen. Wir sind ja jetzt keine Behörde in dem Sinne, haben jetzt auch keine

00:21:53: polizeilichen Aufgaben, sondern wir sind im Auftrag unseres Kunden vor Ort. Das heißt auch nur der

00:21:58: Kunde bekommt Informationen über das, was wir vor Ort feststellen. Es kommt immer so ein bisschen auf

00:22:03: den Standard oder wir nennen das Scheme an, ob der noch Regeln hat, dass gewisse Vorfälle direkt

00:22:07: gemeldet werden müssen zum Scheme, aber in der Regel werden die Vorfälle nur dem Auftraggeber

00:22:11: gegenüber genannt. Du hast ja eben Schemes gesagt, also Schemes sind ja bestimmte Standards, die es gibt,

00:22:18: wogegen ein Audit läuft, sage ich jetzt mal, das heißt es gibt ein bestimmtes Kriterien-Set,

00:22:24: das gecheckt wird. Ist das richtig so? Gibt es da verschiedene oder gibt es vielleicht ein paar,

00:22:28: die du mal beispielhaft nennen könntest? Zahlreich. Wo fängt das Ganze an? Ein Unternehmen möchte etwas

00:22:33: wissen, was wir als Auditoren vor Ort identifizieren oder prüfen sollen. Das können Kriterien sein,

00:22:39: die er sich selber auferlegt hat, das heißt eine eigene Checkliste, wir nennen das dann Brandprogramm

00:22:43: oder Code of Conduct Programm. Was aber dazu geführt hat zu einem Gewissen, wir nennen das bei

00:22:48: uns Autostourismus. Das kann natürlich vorkommen, dass ich verspitze jetzt mal, der gleiche Auditor

00:22:52: in der gleichen Woche zum gleichen Unternehmen von zwei Auftragtegern geschickt wird, um eigentlich

00:22:56: das Gleiche zu prüfen. Das ist natürlich nicht besonders förderlich oder hilfreich für den

00:22:59: Lieferanten, der dann zweimal diese Zeit natürlich auch aufbringen muss. Daraus haben sich dann

00:23:04: sogenannte Brancheninitiativen gebildet, die dann sich zusammengetan haben auf eine Checkliste

00:23:10: geeinigt haben und dann oftmals auch die Reports untereinander unter den Mitgliedern austauschen.

00:23:14: Dann gibt es auch noch Standards, die sind fest definiert von einem sogenannten Standardhalter,

00:23:20: wo wir uns als Auditgesellschaft zulassen können, dass wir danach überprüfen dürfen

00:23:23: und die können dann von unseren Kunden gewählt werden. Das heißt, da gibt es sehr viele verschiedene

00:23:27: Möglichkeiten. Das heißt, je nach Hauptbranche und Unternehmensgröße vielleicht auch,

00:23:32: kann ich mich für einen bestimmten Standard entscheiden. Muss ich dann auch irgendwo in

00:23:37: einem Verband tätig sein oder kann ich mich jetzt als Unternehmen gegen jeden Standard prüfen lassen?

00:23:43: Also grundsätzlich hat man als Unternehmen drei Möglichkeiten oder drei Wege, die man einschlagen

00:23:47: kann. Entweder man setzt seine eigene Checkliste auf, das heißt, die Kriterien sind selbst definiert,

00:23:53: vielleicht unter Hilfe von uns. Das Ergebnis, die Form des Ergebnisses, ist selbst definiert

00:23:58: und das Ergebnis geht auch nur an das Unternehmen. Das heißt, man hat seinen eigenen Kosmos gebildet.

00:24:02: Die zweite Variante ist, ich werde als Unternehmen Mitglied von einer Initiative, die es am Markt

00:24:08: gibt, die ihr eigenes Autoprogramm hat. Dafür muss ich dann in der Regel einen Beitrag zahlen.

00:24:13: Dafür darf ich dann deren Audit-System nutzen und habe auch die Chance, dass andere Mitglieder,

00:24:18: die vielleicht die gleichen Lieferanten haben. Daher kommt das Thema auch Brancheninitiative,

00:24:22: weil oftmals die gleichen  Lieferanten im Einsatz sind, dass ich vielleicht einen existierenden

00:24:26: Auditbericht von da schon nutzen kann und mir dann das ein weiteres Audit mir als auch dem Lieferanten

00:24:31: ersparen kann. Und dann gibt es noch weitere etablierte Standards am Markt, die völlig losgelöst

00:24:36: sind und eine eigene Kriterien, einen eigenen Prozess haben. Und da gibt es auch welche,

00:24:40: die enden mit dem Zertifikat. Allerdings ist das schon eher der seltene Fall, weil wir sind ja

00:24:45: hier in dem Bereich, wo man schwer sagen kann, ja, alles richtig, was für eine Zertifikatentscheidung

00:24:49: notwendig ist, sondern oftmals ja in dem Bereich sind, es gab einen Sample Check. Das heißt,

00:24:54: es ist ein begrenzter Zeitraum, in dem ein Auditor oder Auditorenteam vor Ort Zeit hat,

00:24:58: Kriterien zu überprüfen, Missstände aufzudecken. Aber es ist natürlich nicht gewährleistet,

00:25:03: dass das vielleicht in der Zeit aufgedeckt worden ist. Wir haben vor einiger Zeit mit dem

00:25:08: Rechtsanwalt Christoph Schork unter anderem über das Thema Greenwashing gesprochen. Und das war

00:25:13: hauptsächlich, dass bestimmte Labels auf Produkten aufgebracht waren und dann suggeriert haben,

00:25:19: dass diese Produkte nach bestimmten Kriterien gut umweltschützend unterwegs waren. Siehst du auch

00:25:26: dem Bereich Social Audits auch so eine Tendenz des Greenwashings? Ja, es gibt natürlich Anbieter,

00:25:32: die haben ein Zertifikat, was schon so aufgebaut ist, dass ich das Gefühl habe, es geht mehr in die

00:25:38: Richtung, ich möchte etwas verkaufen, was nachher ein Unternehmen in die Hand hat,

00:25:41: um sagen zu können, bei mir stimmt alles. Wie gerade schon gesagt, finde ich,

00:25:45: dass für das Thema Soziales, weil der Zeitraum für die Auditoren sehr begrenzt ist, das herauszufinden.

00:25:50: Und dementsprechend absolut nicht auszuschließen ist, dass es da weitere Verstöße gibt. Gerade

00:25:55: vor dem Hintergrund, dass wir wissen, dass gewisse Verstöße extremst schwierig sind,

00:26:00: im Audit zu identifizieren. Gerade wenn es in den Bereich Zwangsarbeit geht, moderne Zwangsarbeit,

00:26:05: sprich, wir müssen es ja heute so verstellen, Zwangsarbeit heißt ja nicht, da sitzt jemand mit

00:26:09: der Kette und dahinter steht jemand mit in der Peitsche, sondern das sind ja Abhängigkeitssituationen,

00:26:14: in die Mitarbeiter gebracht werden. Sei es, sie werden von einem Land ins andere überredet zu

00:26:19: ziehen, es gäbe einen Arbeitsvertrag, den haben sie vielleicht selbst zu Hause noch in eigener

00:26:22: Sprache gelesen. Im neuen Land haben sie den dann in der lokalen Sprache, sind deren nicht mächtig,

00:26:27: es gibt Änderungen, die können sie nicht verstehen, sie kriegen Abrechnungen in Sprachen,

00:26:30: die können sie nicht nachvollziehen, sie werden in Unterkünften untergebracht, für die sie

00:26:34: zahlen müssen, die höher sind, die Kosten, als die ersten ein, zwei Monatsgehälter, die IDs,

00:26:39: also die Ausweise werden nicht abgenommen, aber es wird suggeriert, du möchtest doch deine

00:26:45: ID jetzt nicht in der Unterkunft lassen, nicht, dass die geklaut wird, wir würden die für dich

00:26:49: aufbewahren und schon ist man in Situationen, aus der man nicht mehr rauskommt, weil ohne ID in

00:26:52: einem fremden Land mit einem Vertrag, mit einer Abrechnung, die man nicht versteht, ist man halt

00:26:56: sehr schnell in der Abhängigkeitssituation. Und das sind aber Situationen, die im Audit auch

00:27:00: extrem schwierig sind, rauszufinden, weil das sind ja Personen, die unter einem enormen Druck und

00:27:05: Einfluss stehen und dass die in einem Gespräch das offenlegen, das ist das die große Herausforderung

00:27:12: auch dieser Industrie, da weiter hinterzusteigen. Ich habe auch nochmal eine etwas tiefergehende

00:27:17: Frage, also wenn jetzt ein Auditor feststellt, da könnte könnte etwas vielleicht noch eher im

00:27:23: Verborgenen sein, bringt das in seinen Report, das Unternehmen bekommt das, also das Unternehmen,

00:27:28: das den Auditor bestellt hat, ergibt es in diesen Schäms dann auch bestimmte Zyklen,

00:27:34: wo dann die Auditoren nochmal reingehen oder nochmal Reaudit machen oder das vielleicht

00:27:39: sogar jährlich machen, um da zum einen eine positive oder vielleicht auch eine negative  

00:27:44: Entwicklung festzustellen? Klar, viele dieser Schäms haben diesen klassische Wiederkehrenden

00:27:49: Audit-Ansatz, allerdings sehen wir da auch eine Veränderung. Wir hatten eben darüber gesprochen

00:27:54: über den risikobasierten Ansatz. Wenn ich mich als Unternehmen, also Entscheide oder feststelle,

00:27:59: dieser Lieferant ist mir ein Risiko behaftet, den möchte ich auditieren. Dann hängt es natürlich

00:28:03: erstmal von dem Audit Ergebnis ab, ob es auch in der nächsten Runde eher noch zu den Risikokandidaten

00:28:09: gehört oder nicht. Das heißt, als Unternehmen muss ich eigentlich gucken, dass ich da flexibel

00:28:13: bleibe, weil es geht ja nicht darum, so viele Audits wie möglich durchzuführen, sondern die

00:28:18: richtigen Audits an der richtigen Stelle. Und daher sollte ich uns dann eben schon gucken,

00:28:23: dass ich meine Ressourcen frei halte von Audits, die eigentlich jetzt nicht mehr im Fokus stehen

00:28:28: sollten. Von der anderen Seite, wir haben jetzt sehr viel über die Probleme gesprochen, wenn eben

00:28:34: die sozialen Verhältnisse nicht so sind, wie man sich das vorstellt. Wir haben darüber gesprochen,

00:28:40: Greenwashing über das Thema, so, ich muss vielleicht nochmal mit dem Audit rein. Aber jetzt mal von

00:28:45: der anderen Seite, du bist ja seit über 10 Jahren Auditor. Was für positive Effekte bringt denn

00:28:53: diese Sozialaudits für den Auftraggeber, aber eben auch für das Unternehmen, was da auditiert wird?

00:28:58: Da gibt es natürlich viele positive Dinge, die man da auch rauszieht. An der ersten Stelle ist,

00:29:03: glaube ich, zu nennen, dass man als Unternehmen sich mit seinem Lieferanten beschäftigt auf

00:29:07: eine Art und Weise, wie man es vorher nicht getan hat. Und was wir oft feststellen, ist, dass diese

00:29:12: Lieferanten willens sind, bessere Verhältnisse zu sorgen, aber oftmals

00:29:17: natürlich auch mit den Herausforderungen, die jedenfalls aus einem anderen Land kommen, auch

00:29:21: allein gelassen sind. Und gerade wenn wir auf Industrien schauen, wo man einen Lieferanten auch

00:29:26: nicht einfach austauschen kann, sondern wo man einen Lieferanten, ja auch ein Wissenstransfer,

00:29:31: was zum Beispiel bei der Entwicklung des Produktes oder der Produktion eines Produktes in der Vergangenheit

00:29:36: mitgegeben hat, kommen halt jetzt Bereiche dazu, wo man den Lieferanten auch helfen muss, den richtigen

00:29:42: Weg zu finden oder die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Weil diese Audits schaffen natürlich in

00:29:46: eine gewisse Form von Transparenz. Wie sieht es wirklich vor Ort aus und wo braucht mein Lieferant

00:29:51: auch Hilfe, wenn ich mit ihm langfristig weitergehen möchte? Weil mir als Unternehmen ist

00:29:55: natürlich auch nicht geholfen, wenn ich heute vielleicht für den Lieferant mein Produkt so

00:29:58: bekomme, wie ich das möchte. Aber in der nächsten Situation ist es entweder irgendwas in die Medien

00:30:05: gekommen über einen Verstoß, mit dem ich da ins Unternehmen zu kämpfen habe oder mein Lieferant

00:30:10: kommt in Probleme rein, dass ich nicht mehr auf ihn zugreifen kann. Vielleicht kann ich den

00:30:13: Bogen noch ein bisschen größer spannen. Also wenn wir rein aus der sozialen Brille jetzt mal rausgehen

00:30:19: und sagen, was sind eigentlich die positiven Effekte, ist jetzt mal auch auf andere Themen wie

00:30:24: Ökologie, Treibhausgasemissionen, Sicherstellung der Rohstoffbeschaffung, sind das sicherlich

00:30:31: alles Themen, die man mit den Lieferanten auch gleichermaßen besprechen kann. Dazu haben wir

00:30:36: natürlich Branchen, wo die sozialen Themen einfach, ich sag jetzt mal, einen höheren Stellenwert

00:30:41: vielleicht haben, weil es Länder sind, die vielleicht, ich sag jetzt mal, nicht so gesetzlich,

00:30:46: auch nicht so weit gereift sind, dass die Menschen da geschützt sind. Aber ich glaube,

00:30:49: das, was du gesagt hast, das Gespräch zu suchen und auch wirklich die Lieferanten mitzunehmen,

00:30:56: weil ein Unternehmen setzt sich ja Nachhaltigkeitsziele und diese Ziele setzen sich aus verschiedenen

00:31:02: Kriterien zusammen und da kann ich als Unternehmen eigentlich auch nur langfristig besser werden,

00:31:09: wenn ich nicht einfach ein Bäumchenwechseldich mache, immer den einen Lieferanten gegen den

00:31:13: anderen austausche, sondern eben versuche auch die Lieferkette, ich sag jetzt mal, mitzunehmen auf

00:31:19: die Nachhaltigkeitsreise, um diese Ziele gemeinsam zu erreichen. Und ich glaube, das ist eigentlich so

00:31:24: der positivste Effekt und das sehe ich, was du auch gerade gesagt hast, es ist ja eine Bereitschaft da

00:31:29: und es gibt auch Branchen, zum Beispiel in der Logistik, da habe ich erlebt, dass sie sagen,

00:31:36: ich finde das mal toll, dass ich mal mit den Handelshäusern zusammensitze und auch mal sehe,

00:31:41: was die so planen, weil ich lerne ja auch von denen, weil ich vielleicht in bestimmten Themen gar nicht

00:31:45: so tief drin bin oder vielleicht das Wissen nicht habe, das Know-how nicht habe, die Zeit nicht

00:31:49: habe und ich glaube, dieser Austausch der Dialog ist halt enorm wichtig. Ja, das ist Status jetzt und

00:31:55: wenn Reinhard, wenn du mal in die Glaskugel nach vorne guckst aus deiner Sicht, wie wird sich dann

00:32:01: in den nächsten fünf bis zehn Jahren dieser Bereich Social Audits entwickeln, werden da technische

00:32:07: Aspekte mit rein spielen, wird das offener werden, wird die Welt da mehr zusammenwachsen oder siehst

00:32:13: so eher, dass es vielleicht sogar wieder diffundiert, weil mehr auseinander geht. Was ist da deine Prognose?

00:32:18: Also ich glaube, dass durch diese vielen Gesetzesverfahren oder Versuche, da Gesetzesinitiativen

00:32:24: natürlich die Nachfrage nach diesen Audits weiter zunehmen wird, aber Audits sind auch

00:32:29: definitiv nicht der Allheilsbringer. Also wir hatten eigentlich so gesprochen über die

00:32:33: Transparenz, die benötigt wird in den Lieferketten, dafür wird es in Zukunft immer mehr andere Tools

00:32:39: geben. Ich habe eingehend gesagt, es gibt die schon viele Plattformen oder IT-Firmen, die sich damit

00:32:44: auseinandersetzen, Transparenz in Lieferketten zu bringen, Datenpunkte zu sammeln, überhaupt

00:32:48: Lieferketten darstellen zu können, wo es dann aber, glaube ich, aufhört ist, wenn wir genau das

00:32:55: Vertrauensverhältnis mit den Mitarbeitern benötigen, um wirklich etwas aufzudecken. Da führt meiner

00:33:00: Meinung nach kein Weg um Audits drumherum. Es gibt noch andere Tools, die ermöglichen, ich fass das mal 

00:33:05: zusammen unter Beschwerdeverfahren, die auch in vielen dieser Gesetze gefordert werden,

00:33:09: also Kanäle, wo Mitarbeiter sich direkt irgendwo hinwenden können. Das ist auch ein für mich sehr

00:33:13: gangbarer Weg, das oftmals unterschätzt wird, dass Mitarbeiter eine Möglichkeit haben,

00:33:18: ihre Beschwerden darüber zu tun. Ja und vor allen Dingen auch anonym, also manchmal ist auch die Sorge

00:33:23: oder man traut sich nicht was zu sagen aus Angst, dass man den Job dann los ist oder vielleicht

00:33:28: andere Dinge befürchten muss, also gerade diese Anonymität in diesen ganzen Beschwerdemchanismen

00:33:34: ist auch nochmal wichtig und relevant. Ja absolut, also ich glaube, das ist das A und O bei der Sache,

00:33:39: weil, wäre es so einfach, die Meinung irgendwo digital abzufragen, dann würden wir das wahrscheinlich

00:33:43: heute schon machen. Aber ich meine, wir sitzen hier in Deutschland, haben hier, wie du eingehend,

00:33:47: sagt es ja, eine Situation, dass eigentlich alles gesetzlich erstmal geregelt ist und dennoch

00:33:52: würde ich behaupten, dass selbst ein Audit in einer großen bekannten Firma, wie auf Mitarbeiter

00:33:58: treffen, die nicht bereit wären, über Missstände zu reden, aus Angst vor Konsequenzen. Und das

00:34:03: ist etwas, was nur ein Auditor vor Ort schaffen kann, über ein komplett anonymisiertes Verfahren.

00:34:09: Wir sind jetzt leider schon wieder am Ende unseres viel zu kurzen Gesprächs angekommen. Aber bevor

00:34:16: wir aussteigen, Reinhard, an dich unsere immer letzte Frage. Wenn jetzt eine Unternehmerin,

00:34:23: ein Unternehmer sich überlegt, ja, was der Reinhard Bier da sagt, das ist richtig gut,

00:34:28: ich würde ganz gerne auch mal Sozialaudits durchführen lassen. Ich würde ganz gerne mal

00:34:33: meine Lieferkette reingucken wollen. Was ist der Tipp? Wo sollen sie anfangen? Womit fängt man

00:34:40: sinnvollerweise an, um sich auch nicht direkt zu übernehmen? Da sind wir wieder beim risikobasierten

00:34:44: Ansatz. Mit zwei Unternehmen anzufangen, die man sich genauer ansieht, ist schon ein größerer

00:34:48: Schritt, als sich jetzt ein Jahr zurückzuziehen und zu überlegen, wie kann man auf großer Breite

00:34:53: anfangen. Weil, was ich auf jeden Fall mitgeben möchte, ist, wenn man irgendwo genauer hinschaut,

00:34:59: wird man etwas aufdecken. Und man soll sich auch im Voraus auch im Klaren sein, wie man

00:35:04: denn gegebenfalls damit umgeht. Lieber Reinhard, liebe Bahar, vielen Dank, dass ihr heute da gewesen

00:35:09: seid und an euch da draußen ein herzliches Dankeschön fürs Zuhören. Mein Name ist Tobias Kirchhoff und

00:35:19: wir haben heute gelernt, dass Lieferkettenaudits aus einer verantwortungsvollen Wirtschaft eigentlich

00:35:25: nicht mehr wegzudenken sind. Unternehmen, die ihre Lieferkette nicht nachhaltig gestalten,

00:35:33: riskieren nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern auch ernsthafte wirtschaftliche und

00:35:38: gesellschaftliche Schäden. Und ich hoffe, dass ihr liebe Unternehmerinnen und Unternehmer den

00:35:45: Wandel als Chance begreift und warum nicht einfach mal mit dem ein oder anderen Lieferanten sprechen

00:35:50: und auch ein bisschen mehr zusammenkommen. Und wenn ihr noch mehr über Nachhaltigkeit und

00:35:56: nachhaltige Unternehmensführung in Theorie und Praxis erfahren wollt, bleibt einfach an unserem

00:36:02: Podcast dran. Abonniert ihn und wir liefern euch die spannendsten Insights und Innovationen rund um

00:36:14: nachhaltige Technologien, Ressourcenmanagement und Zukunftsstrategien ressourceneffizient direkt

00:36:20: in euren Gehörgang. Empfang könnt ihr uns überall da, wo es Podcast gibt, egal ob ihr gerade im

00:36:29: Homeoffice arbeitet, im Auto zur Arbeit unterwegs seid, im Bad euren Tag plant, beim Bügeln gedanklich

00:36:36: das nächste Meeting vorbereitet oder draußen mit Kind und Hund einfach mal neue Kraft tankt. Alle

00:36:42: Infos findet ihr wie immer unter den Show-Notes. Und denkt dran, Wandel beginnt bei uns, bei uns

00:36:48: allen, bei jedem Einzelnen. Bis zum nächsten Mal, euer Business Shift. Einfach machen. Der Podcast

00:36:58: für Entscheider und Führungskräfte, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit nachhaltig beschäftigen

00:37:04: wollt. Bleibt neugierig. Tschüss.

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