Folge 10 (DE): BusinessShift – Mission Nachhaltigkeit mit dem DLR
Shownotes
Raumfahrt nachhaltig gestalten – geht das überhaupt? Und was haben Zement, Weltraumschrott und Wasserrecycling mit unseren eigenen Nachhaltigkeitszielen zu tun? In dieser Folge von BusinessShift zeigen wir, wie ernst das Thema die deutsche Raumfahrt das Thema Nachhaltigkeit wirklich nimmt – und was Unternehmen auf der Erde davon lernen können.
Zu Gast: Volker Schmid, Leiter des ISS-Programms beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Gemeinsam mit unserem Host Tobias Kirchhoff und Dr. Bahar Cat-Krause, Head of Sustainability bei TÜV Rheinland People & Business Assurance, spricht er über: ✅ Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft auf der Internationalen Raumstation ✅ wie Weltraummissionen helfen, Beton nachhaltiger zu machen ✅ die Gefahr durch Weltraumschrott – und welche Gegenmaßnahmen es gibt ✅ warum der ökonomische Nutzen nachhaltiger Raumfahrt oft unterschätzt wird ✅ und welche Lehren Unternehmen auf der Erde aus der Raumfahrt ziehen können
📌 Kapitelübersicht 00:00:00 – Intro: Willkommen auf dem Raumschiff BusinessShift 00:01:25 – Vorstellung Volker Schmid und der Mission Nachhaltigkeit 00:03:05 – Von der Kindheit im Schwarzwald zur Raumfahrt 00:05:25 – Was macht ein Missionsleiter eigentlich genau? 00:08:11 – Raumschiff Erde: Inspiration, Verantwortung, Social Media 00:10:01 – Der ökologische Fußabdruck eines Raketenstarts 00:13:02 – Recycling auf der ISS: „Mein Kaffee von heute ist dein Tee von morgen“ 00:16:13 – Stoffkreisläufe schließen: Was Mond- und Marsmissionen erfordern 00:18:00 – In-situ-Nutzung: Baustoffe aus Mondstaub 00:20:30 – Asteroid Mining: Ressourcen der Zukunft? 00:24:03 – Weltraummüll: Risiken, Vermeidung und Rückführung 00:29:46 – UN-Missionen zur Müllbeseitigung? Wer bezahlt? 00:34:44 – Forschung mit Wirkung: Von der Raumstation in die Industrie 00:36:30 – Der Nachhaltigkeitstipp: Jeder kann Teil der Crew Erde sein
📌 Mehr erfahren & weiterführende Links:
DLR Portal: www.dlr.de
Green Propellants: https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Green_Propellant_for_Space_Propulsion
Nachhaltigkeits-Dienstleistungen von TÜV Rheinland: TÜV Rheinland Sustainability Services https://www.tuv.com/landingpage/de/nachhaltigkeit/?wt_mc=Website.tuv-com.no-interface.CW22_X00_SUS.CW22_X00_SUS_WS.banner.stage
NASA Benefits for Humankind (englisch): https://spinoff.nasa.gov/benefits
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Bleiben Sie neugierig – und denken Sie daran: Nachhaltigkeit beginnt nicht erst auf dem Mars. Sie beginnt bei uns. BusinessShift. Einfach.Machen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Unbekannt BusinessShift, BusinessShift. Einfach machen. Einfach machen. Der Podcast für Entscheider und Führungskräfte, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit nachhaltig beschäftigen wollen.
00:00:17: Sprecher 1 Willkommen auf dem Raumschiff BusinessShift. Heute nehmen wir Kurs auf eine außergewöhnliche Mission, die uns in bislang unerforschte Sphären der Nachhaltigkeit führt. Auf der Brücke und an meiner Seite auf den Weg in die Galaxien der Nachhaltigkeit ist wie immer unsere Expertin vom TÜV Rheinland, Dr. Bahar Cat-Krause.
00:00:37: Sprecher 1 Liebe Bahar, großartig, dass du wieder da bist.
00:00:40: Sprecher 2 Hallo!
00:00:42: Sprecher 1 Gemeinsam richten wir den Fokus heute auf eine Branche, die für ihre High Tech Innovation bekannt ist, aber selten mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht wird: die Raumfahrt. Die Herausforderungen sind enorm. Wie können Raketen zum Beispiel ressourcenschonender werden? Welche Strategien helfen, Weltraumschrott zu vermeiden? Und welche revolutionären Technologien aus der Schwerelosigkeit könnten unser Leben auf der Erde nachhaltiger gestalten? Denn ob auf der Internationalen Raumstation, bei Mondmissionen oder auf dem Weg zum Mars: Nachhaltige Ansätze spielen im Orbit eine viel größere Rolle, als das auf den ersten Blick zu sehen ist.
00:01:25: Sprecher 1 Mehr darüber werden wir von unserem heutigen Gast erfahren. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Raumfahrt und als Leiter von internationalen Missionen gibt er uns exklusive Einblicke in die Zukunft der bemannten und unbemannten Raumfahrt. Und das alles durch die Linse der Nachhaltigkeit. Herzlich willkommen, Volker Schmid. Hallo, Volker! Hallo! Volker, Du bist Leiter des ISS Programms beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR.
00:01:56: Sprecher 1 Ein erfahrener Raumfahrtingenieur, führender Missionsmanager und Du berätst den DLR-Vorstand in strategischen Raumfahrtfragen. Bevor wir jetzt aber loslegen mit Hypergeschwindigkeit in den Weltraum, erst einmal eine persönliche Frage.
00:02:15: Sprecher 1 Kirk oder Spock? Picard oder Riker? Wer bist du?
00:02:19: Sprecher 3 Oh,
00:02:19: Sprecher 3 schwierige Frage. Also, meiner Frisur nach müsste ich Picard sein.
00:02:24: Sprecher 3 Aber ich gebe zu, Captain Kirk hat mich inspiriert, in die Raumfahrt zu gehen. Als Kind.
00:02:28: Sprecher 3 Spock ist grandios. Hätte ich gerne als Lehrer gehabt.
00:02:32: Sprecher 3 Mir gefallen die spitzen Ohren.
00:02:33: Sprecher 3 Habe ich vielleicht auch hin und wieder.
00:02:35: Sprecher 3 Aber es ist großartig. Und Riker ist natürlich Draufgänger.
00:02:39: Sprecher 3 Der Wunsch Schwiegersohn wäre, glaube ich, gern gewesen. Also zeitenweise. Aber ein Mix aus allen Vieren ...
00:02:45: Sprecher 1 . ..ist nicht schlecht. Okay, das nehmen wir mal so mit. Und Du hast gerade gesagt. Kirk war so ein bisschen dein Vorbild. Du wolltest ja schon als Kind in die Raumfahrt. Ich wollte Feuerwehrmann werden. Was bewegt einen als Kind
00:02:59: Sprecher 1 sich gegen die Feuerwehr zu entscheiden, für die Raumfahrt? Und was hast du gemacht, dass du da auch wirklich angekommen bist?
00:03:05: Sprecher 3 Ja, das ist. Also, es ist ein langer Weg. Und ich bin im Schwarzwald geboren. Da sagte mal jemand, Du warst den Sternen etwas näher, aber gut, die Nächte waren dunkel. Man hat das Universum gesehen und mir, was mir unheimlich gefallen hat: Das ist grenzenlos, inspirierend...
00:03:24: Sprecher 3 Was ist da draußen? Ist da noch Leben? Ähm. Am Mond vorbei?
00:03:30: Sprecher 3 Das war auch die Zeit der Mondlandungen. Also, das war eine riesen Riesenzeit. Und dann die Science Fiction. Natürlich. Raumpatrouille Orion, Raumschiff Enterprise. Forschung in unbekannte Galaxien. Außerirdische. Das ist ja ein buntes Universum gewesen. Spannend. Tolle Geschichten, viel gelesen. Also, das war sagenhaft. Und ja, ich wollte Teil der Zukunft sein. So, das war mein Antrieb und das Geheimnis, wie ich da hingekommen bin, war ein langer Weg, über viele Umwege.
00:04:10: Sprecher 3 Das Geheimnis ist nicht aufzugeben. Daran zu glauben, den Traum nie aus den Augen zu verlieren und die Chancen zu ergreifen, sofern sie sich bieten. Manchmal müssen wir auch beiseite treten und warten. Chance Nummer zwei ist vielleicht besser wie Chance Nummer eins.
00:04:29: Sprecher 1 Du warst ja nie selber im Weltraum. Beiseite treten und warten. Hättest du das gerne auch gemacht, dass du selber gern
00:04:37: Sprecher 1 auf einer Mission unterwegs gewesen wärst?
00:04:40: Sprecher 3 Ja, klar. Natürlich. Aber hat sich nicht ergeben. Das ist ein harscher Prozess. Als Astronaut ausgewählt zu werden. Habe ich. Ich habe mich der Sache nie gestellt. Musste ich auch nicht. Aber ich war natürlich als Foto im Weltall, als Experiment, als Experimentator im Weltall. Und ja, ich habe so ungefähr 15 ISS-Experimente mitbetreut, mit ausgedacht, ja, begleitet und insofern auf dreieinhalb ISS-Missionen, davor ATV-Missionen, also mehr geht eigentlich kaum.
00:05:22: Sprecher 3 Und ja, alles gut.
00:05:25: Sprecher 1 Ja, du warst ja Missionsleiter bei Alexander Gerst und Matthias Maurer. Was macht so ein Missionsleiter genau?
00:05:32: Sprecher 3 Ja, also das ist vielschichtig.
00:05:35: Sprecher 3 Erst mal, wir sitzen nicht an der Konsole im Kontrollraum und sagen: Jetzt musst den Schalter bewegen, den Schalter bewegen. Es ist mehr so, ... ich hol mal ein bisschen aus dafür, das ist mehr so eine, hört sich bold an, aber ist so ne Bundestrainer-Tätigkeit: integrieren, Team Deutschland spielen. Wir wollen Weltmeister werden, so ein bisschen hat´s den Flavour, den Touch... Missionsleiter
00:06:02: Sprecher 3 gibt es mehrere natürlich, wie gesagt, das NASA, ESA, und dann eben fürs DLR. Also wir haben die deutschen Inhalte zusammengebracht,
00:06:12: Sprecher 3 integriert, eingebunden, vorbereitet. Wir haben die Partner begleitet; da ist viel Dokumentation zu machen, Sicherheit, da kommen wir vielleicht später noch zu, Flugsicherheit, Experimente zum Flug hin zu bewegen, zu bringen, gucken, wenn sie noch nicht reif sind, mach sie reif.
00:06:30: Sprecher 3 Mach sie qualifiziert.
00:06:32: Sprecher 3 Dann
00:06:34: Sprecher 3 natürlich die Storyline zu bauen, auch oder mit zu entwickeln. Das war vor allen Dingen bei der ersten Gerst Mission der Fall. Da waren acht Jahre Pause zwischen Thomas Reiter und das ist ein halbes Leben in der Raumfahrt. Social Media kam dazu neu auf. Was für Geschichten bringen wir?
00:06:52: Sprecher 3 Wie inspirieren wir die Jugend?
00:06:53: Sprecher 3 Die nächste Generation ist ganz wichtig. Und welche Geschichten erzählen wir? Das ist extrem extrem wichtig, dass man versucht, dem Steuerzahler, das ist jetzt banal, dem Steuerzahler aufzuzeigen. Was wird mit seinem Geld gemacht und was geben wir aus auf der Erde und was erreichen wir an Inspiration, an Innovation? Auch: Was bringen wir an Zukunft runter auf die Erde? Das ist extrem, extrem wichtig.
00:07:21: Sprecher 1 Und.
00:07:21: Sprecher 2 das hat ja auch geklappt. Also
00:07:23: Sprecher 2 wir haben ja alle zugeschaut, wie der Alexander Gerst oben die Bilder gemacht hat, wie er da unterwegs war und es war ja schon für uns alle sehr spannend. Also du meinst eben Social Media und dass wir, ich sag jetzt mal, diejenigen, die nicht dabei sein können, aber trotzdem das Gefühl haben, wir sind irgendwie dabei.
00:07:40: Sprecher 2 Das finde ich schon toll. Das haben wir alle schon auch miterlebt und mitverfolgt.
00:07:45: Sprecher 3 Absolut. Das ist genau der Punkt, den du ansprichst, Bahar, das sind Lagerfeuer-Geschichten, Teilhabe mitzubekommen, was passiert da tagtäglich? Das ist spannend. Und was haben wir davon? Und Alex Gerst hat immer hat denn oder hat immer gesagt na ja, wir können. Wir können wählen, wir sind alle auf dem Raumschiff Erde. Und es ist so: Wir fliegen mit 30 Kilometern pro Sekunde
00:08:11: Sprecher 3 um die Sonne und wir können wählen.
00:08:15: Sprecher 3 Sind wir als Passagiere auf dem Planeten oder auf dem Raumschiff Erde oder Teil der Besatzung? Und für uns als Mission sehen wir immer klar, wir sind natürlich Teil der Besatzung im Maschinenraum, ganz, ganz klar. Und
00:08:28: Sprecher 3 ja, ja, das ist großartig. Und Social Media hat natürlich
00:08:31: Sprecher 3 allen gezeigt,
00:08:33: Sprecher 3 erst mal, wie verletzlich unser Planet ist, welche Eindrücke es gibt und natürlich top geschildert von Alex und seiner Crew.
00:08:41: Sprecher 2 Ja, und auch fantastische Bilder und aber auch tatsächlich auch mit
00:08:45: Sprecher 2 Geschichten zu “Unser schöner Planet” und den müssen wir auch erhalten. Ich erinnere ich mich, dass es da auch einige Geschichten gab,
00:08:52: Sprecher 2 wo, ich weiß es gar nicht mehr, wo Wälder
00:08:53: Sprecher 2 zu sehen waren, die abgestorben sind oder wo auch
00:08:57: Sprecher 2 Überschwemmungen oder so zu sehen waren, wenn ich mich recht entsinne.
00:09:00: Sprecher 2 Das ist ja auch ein Teil der Geschichte, auch zu zeigen: Die Welt ist wunderschön, die Bilder, die wir da sehen. Aber wir sehen eben auch, dass sie in einigen Teilen vielleicht nicht mehr ganz so erhalten ist, wie wir uns das wünschen würden.
00:09:13: Sprecher 3 Ganz genau, man sieht zum Beispiel
00:09:14: Sprecher 3 Naturkatastrophen, die Auswirkungen von der Abholzung im Amazonas zum Beispiel. Ja, das ist, wie sich das reinfrisst in die Natur quasi. Und das ist unsere Lunge. Davon leben wir. Das beeinflusst das Wetter. Man sieht Sandstürme aus der Sahara, die mehrere 1000 Kilometer
00:09:35: Sprecher 3 weit auf die See rausgehen und auf die Meere. Also das hat und das man ist in 90 Minuten einmal rum.
00:09:41: Sprecher 3 Also das ändert sich ständig. Man macht 16 Umläufe um unseren Planeten am Tag
00:09:49: Sprecher 3 und man kriegt so viele Eindrücke, wenn man die Zeit hat aus dem Fenster zu gucken. Die hat man nicht ...
00:09:54: Sprecher 3 und das zeigt, wie verletzlich unsere Welt ist und wir müssen sie erhalten und
00:09:59: Sprecher 3 darum geht es ja heute auch
00:10:01: Sprecher 3 in dem Thema.
00:10:02: Sprecher 1 Ja, du hast es vorhin auch gerade angesprochen: Das Thema Raumfahrt ist doch sehr ressourcenintensiv. Es werden viele Gelder hineingesteckt. Man muss dann auch die Geschichte erzählen, warum man
00:10:14: Sprecher 1 die Gelder hineinsteckt. Aber es werden eben nicht nur Gelder
00:10:17: Sprecher 1 verbraucht, sondern auch sehr viele Ressourcen. Also wenn wir zum Beispiel einen Raketenstart nehmen, um direkt mal zum Thema Nachhaltigkeit zu kommen, gibt es irgendwie so eine Messung?
00:10:27: Sprecher 1 Mit was kann man so einen Raketenstart vergleichen, wenn man sich den ökologischen Fußabdruck
00:10:32: Sprecher 1 anguckt?
00:10:33: Sprecher 3 Ja, das ist ein bisschen zwiespältig. Also, ich sage mal so, die Raumfahrt, auch die Luftfahrt, muss ja leicht bauen, leicht und stabil
00:10:41: Sprecher 3 also von der Seite her,
00:10:42: Sprecher 3 sind wir relativ sparsam mit den Ressourcen. Also wir brauchen wenig Material, sage ich mal, um eine Rakete zu basteln oder zu bauen, zu produzieren. Und natürlich je mehr Flüge man macht, das summiert sich auch.
00:10:57: Sprecher 3 Aber da muss ja der ganze Treibstoff rein. Also wir dürfen ja nicht zu schwer werden. Also 90 % sind Treibstoff und auch da, ja klar, das hat einen Fußabdruck
00:11:09: Sprecher 3 für die Atmosphäre. Aber wir verbrennen
00:11:12: Sprecher 3 stöchiometrisch, das heißt, wir verbrennen im chemischen Gleichgewicht. Wenn wir also idealerweise Wasserstoff und Sauerstoff haben, wie bei der Ariane sechs, jetzt,
00:11:21: Sprecher 3 dann wird der Treibstoff so verbrannt, dass genau das richtige Mischungsverhältnis ist, dass wir so wenig Schadstoffe wie möglich haben, um eben Energie maximal oder die Ausströmgeschwindigkeit maximal zu kriegen.
00:11:34: Sprecher 3 Das ist gegeben. Aber natürlich haben wir auch Feststoffmotoren, die verbrennen keine so guten Treibstoffe. Geht manchmal nicht anders. Noch sind wir nicht da, dass wir einen Schalter umlegen und sagen, wir fliegen jetzt elektrisch da hoch oder mit Warpantrieb wie die Enterprise,
00:11:51: Sprecher 3 Da sind wir noch lange nicht. Also wir werden auf die nächsten Jahre mit chemischen Antrieben leben müssen.
00:11:58: Sprecher 3 das, sagen wir mal, der Fußabdruck, der ist ja Erde, Erde, Umlaufbahn, Transport. Und da müssen wir besser werden.
00:12:05: Sprecher 3 Wir haben jetzt Green Propellants, also im Endeffekt nachhaltige Treibstoffe. Das kommt mehr und mehr in der Raumfahrt,
00:12:13: Sprecher 3 auch in der Luftfahrt. Das ist ein riesen Riesenthema, wo das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt umfassend forscht. Aber natürlich,
00:12:22: Sprecher 3 wir sind nicht da, dass wir jetzt sagen, wir ersetzen jetzt von heute auf morgen alles andere.
00:12:26: Sprecher 3 Das wird noch dauern. Aber man arbeitet mit Hochdruck dran und auch mit einigen Erfolgen. In der Luftfahrt sind das die Kondensstreifen, wo mit nachhaltig erzeugtem Kraftstoff die Ruß-Partikel so nahezu ja auf Null gebracht werden, damit eben keine Kondensstreifen. Und bei der Raumfahrt versucht man das mit Green Propellants, also mit
00:12:49: Sprecher 3 Methan, flüssigem
00:12:51: Sprecher 3 Methan zum Beispiel,
00:12:52: Sprecher 3 was deutlich besser ist wie die andere Chemikalien
00:12:57: Sprecher 3 da ist man aber noch nicht zu 100 %.
00:12:58: Sprecher 3 Keine Frage. Wird noch dauern, aber man arbeitet dran.
00:13:02: Sprecher 1 Finde ich sehr, sehr spannend, weil das eine ist ja der Transport zum Beispiel zur ISS und das andere ist, wenn du dann auf der ISS bist, das ist ja auch ein geschlossenes System. Das heißt, wenn wir uns jetzt mal von dem Verbrauch
00:13:15: Sprecher 1 eines energiespendenden
00:13:17: Sprecher 1 etwas weiter bewegen,
00:13:20: Sprecher 1 bin ich ja vielleicht dann auf der ISS und da muss ja alles irgendwie im Gleichgewicht sein.
00:13:26: Sprecher 1 Also, das heißt, welche Maßnahmen führt man da so ein, dass Ressourcen wie Wasser, Luft und Energie wirklich effizient und letztlich auch nachhaltig genutzt werden?
00:13:37: Sprecher 3 Ja, das ist dann ein sehr weit umfassendes Thema, sehr komplex und das ist auch eine lange Entwicklung gewesen. Jetzt kann man sich auch vorstellen,
00:13:47: Sprecher 3 in den Medien ist ja bekannt, es fliegen ab und an Raumkapseln und Versorgungsraumschiffe zur Internationalen Raumstation, Europa hat
00:13:55: Sprecher 3 ein Versorgungsraumschiff gebaut,
00:13:57: Sprecher 3 seinerzeit das ATV. Das ist fünf mal geflogen und hat bei jedem Flug
00:14:02: Sprecher 3 ja Nahrungsmittel,
00:14:04: Sprecher 3 Astronauten, Güter, Kleidung, Ersatzteile, Experimente, aber eben auch Luft, Trinkwasser, Brauchwasser und Treibstoff hochgebracht.
00:14:14: Sprecher 3 Treibstoff zum Beispiel für das
00:14:15: Sprecher 3 russische Servicemodul Swesda, was in der Lage ist, dann die ISS auch in der Umlaufbahn anzuheben oder abzubremsen oder auch Trümmern mal auszuweichen.
00:14:25: Sprecher 3 Und dieser Treibstoff wurde dann auf Knopfdruck über den Andockstutzen sozusagen übers Kopplungsgerät umgepumpt.
00:14:33: Sprecher 3 Wasser Stichwort Wasser und Luft. Da hat sich in den letzten Jahren einiges ergeben. Das Wasser wird heute, also das Trinkwasser wird heute zu über 90 % recycelt, wieder aufbereitet.
00:14:46: Sprecher 3 Und die Astronauten sagen immer: Ja,
00:14:48: Sprecher 3 mein Kaffee von heute ist Dein Tee von morgen.
00:14:52: Sprecher 4 Also ist es das.
00:14:55: Sprecher 3 Das ist wirklich so! Also der Gedanke ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert und es ist absolut astrein. Also das geht gar nicht anders. Und vor allen Dingen, wenn man jetzt, sagen wir mal Richtung Mond und Mars Mission, also wenn wir mal jetzt den Schritt weiter wagen möchte, dann ist das unabdingbar. Kurzes Rechenbeispiel: Nehmen wir mal eine Marsmission mit sechs Personen
00:15:22: Sprecher 3 und diese Marsmissionen, die haben so 1000 Tage ungefähr, also so klassische Missions-Szenarien dann, wenn wir sechs Personen sind, haben wir etwa drei Liter
00:15:30: Sprecher 3 Trinkwasser, drei Liter Brauchwasser am Tag ungefähr, was nicht zuviel kalkuliert ist.
00:15:35: Sprecher 3 Dusche gibt es nur mit feuchten Tüchern,
00:15:37: Sprecher 3 dann haben wir
00:15:38: Sprecher 3
00:15:39: Sprecher 3 mal 1000 Tage.
00:15:40: Sprecher 3 Sechs Personen, haben wir 36 Tonnen nur für Wasser. Mit Reserve machen wir 40 Tonnen. So, da haben wir noch nichts gegessen, haben wir noch nichts angezogen. Da haben wir noch kein Experiment, da haben wir sonst nichts. Keine Sicherheiten. Also, das sind im Endeffekt 40 Tonnen Wasser, das sind zwei
00:15:57: Sprecher 3 Ariane fünf
00:15:58: Sprecher 3 Transport-Ladungen. Ist ganz schön viel, nur für Trinkwasser. So, und das heißt, die Aufgabe für solche weitergehenden Missionen ist, die Stoffkreisläufe weiter zu schließen. Das heißt: Ich muss am besten Nahrungsmittel anbauen. Ich muss gucken, dass ich
00:16:13: Sprecher 3 meine
00:16:14: Sprecher 3 Abfälle, nehmen wir jetzt mal konkret die Toilette, die Fäkalien, das sind
00:16:18: Sprecher 3 Ressourcen. In der Tat, das sind Nährstoffe, die muss ich halt recyceln, wiederverwenden und so aufbereiten, dass ich sie nutzen kann und dass sie schadlos für Leib und Leben und für das System
00:16:31: Sprecher 3 verwendet werden können.
00:16:32: Sprecher 3 Da sind wir noch lange nicht. Also, die Technologie muss robuster gemacht werden, um Größenklassen mehr wie heute. Das hilft uns natürlich dann auch mal für die Erde irgendwann ... wenn wir nicht mehr Dinge wegwerfen, sondern
00:16:44: Sprecher 3 wir haben sie so robust, dass sie, ich sage mal, 30 Jahre unkaputtbar sind.
00:16:49: Sprecher 2 Aber wie toll, so optimiert aus bestimmten Gründen, nämlich Ressourcengründen, Platzgründen,
00:16:55: Sprecher 2 Gründen aus Endlichkeit,
00:16:58: Sprecher 2 Mission Mond, Mission Mars. Warum gibt es eigentlich keine Mission Erde oder Mission Mensch?
00:17:03: Sprecher 2 Weil wir haben ja im Prinzip die gleichen Bedingungen. Eigentlich eine gute, ich sage jetzt mal, eine gute Vorlage oder ein super Beispiel, an dem wir uns ja eigentlich auch mal orientieren könnten.
00:17:12: Sprecher 3 Absolut. Also das ist ein super super
00:17:15: Sprecher 3 Pfad.
00:17:16: Sprecher 3 Es geht immer um die Mission Erde, die haben wir immer dabei. Wir gehen für die Erde ins All. Immer. Egal, wo wir hingehen. Sei es nur durch Erlangung von neuem Wissen, sei es durch Technologie, Experimente auf der Raumstation. Das Ziel ist immer, das Leben auf der Erde zu verbessern,
00:17:34: Sprecher 3 nachhaltiger zu machen, Ressourcen zu schonen
00:17:39: Sprecher 3 und
00:17:39: Sprecher 3 Ressourcen zu erhalten, auch also unsere Biosphäre zu erhalten.
00:17:42: Sprecher 3 Das ist der Hauptgrund, warum wir mit ins All gehen.
00:17:45: Sprecher 2 Und diese Erkenntnisse, die sind ja, na, die werden ja veröffentlicht, die sind ja frei verfügbar oder publiziert. Werden die auch dann genutzt? Also, ich frag jetzt einfach mal ganz platt, also wir haben ja hier unsere Wirtschaft und Industrie
00:17:58: Sprecher 2 und wollen ja auch nachhaltiger werden.
00:18:00: Sprecher 2 Finden diese Erkenntnisse irgendwo auch ihren Platz? Also in der Wirtschaft?
00:18:06: Sprecher 3 Ja, natürlich. Also das ist vielleicht nicht immer sofort ersichtlich oder nicht sofort spürbar, weil diese Prozesse dauern. Ich gebe gleich ein Beispiel dazu. Aber
00:18:17: Sprecher 3 das wird schon gemacht. und die
00:18:18: Sprecher 3 Die Ergebnisse werden auch regelmäßig veröffentlicht. Das sind dicke Kataloge, für jeden einsehbar und die heißen zum Beispiel bei der NASA “Benefits for human Kind”. Also das sind...
00:18:29: Sprecher 3 ... große Kataloge, wo man jedes Experiment nachlesen kann.
00:18:33: Sprecher 3 Warum dauert das so lange? Na ja, das muss verifiziert werden.
00:18:37: Sprecher 3 Jeder kann ein Experiment machen, das klappt heute. Morgen klappt es dann nicht mehr. Es muss, das muss fundiert sein und ihr habt das angesprochen oder angedeutet:
00:18:45: Sprecher 3 Die Industrie ist sehr groß beteiligt. Das sind zum Beispiel gerade in den Materialwissenschaften Hunderte von Wissenschaftlern.
00:18:52: Sprecher 3 Das sind ganze Communities, die Fragestellungen nachgehen, zum Beispiel von neuen Metalllegierungen.
00:18:58: Sprecher 3 Ich kann Dinge
00:18:59: Sprecher 3 auf der ISS machen, die kann ich am Erdboden gar nicht erforschen, weil ich da oben eben permanent Schwerelosigkeit habe. Und
00:19:06: Sprecher 3 zum Beispiel Nachhaltigkeit haben wir bei Matthias Maurers Mission Cosmic Kiss ein Betonexperiment an Bord gehabt.
00:19:14: Sprecher 3 Jetzt muss man wissen: Beton,
00:19:16: Sprecher 3 die weltweite Produktion von Zement, die
00:19:19: Sprecher 3 emittieren mehr CO2 wie der ganze weltweite Flugverkehr Verkehr, also
00:19:24: Sprecher 3 1/7 ungefähr des weltweiten CO2
00:19:27: Sprecher 3 geht auf Zement zurück. Nur die Öfen, die Zement brennen, die laufen 247 365, mit Öl betrieben. Nicht gut. So,
00:19:40: Sprecher 3 was passiert damit?
00:19:41: Sprecher 3 Das Ziel war, einen optimalen Beton zu kriegen, das heißt, die Tragfähigkeit
00:19:47: Sprecher 3 maximal zu haben. Das Gefüge
00:19:49: Sprecher 3 so gut wie möglich, so homogen wie möglich zu machen. Das ist auf der Erde gar nicht denkbar.
00:19:56: Sprecher 3 Auf der Raumstation habe ich ja keine Konvektion, das heißt nichts Schweres, Schweres setzt sich nicht ab, sondern es bleibt in der Schwebe und erstarrt eigentlich optimal. Und dann werden die Proben, die wurden alle zurückgebracht und
00:20:08: Sprecher 3 auf Belastungen getestet und auch die Gefüge untersucht.
00:20:12: Sprecher 3 Und damit habe ich natürlich
00:20:13: Sprecher 3 die Möglichkeit, wenn so was, wenn so was umgesetzt werden kann, wenn ich also die Prozessparameter für die irdische Herstellung so steuern kann, dass ich besseres Gefüge, bessere Mischungsverhältnisse kriege,
00:20:27: Sprecher 3 brauche ich einmal weniger Beton in Summe
00:20:30: Sprecher 3 ... und zum Zweiten habe ich dann eine verbesserte Tragfähigkeit. Das heißt also, ich optimiere von beiden Seiten her und das schont Ressourcen.
00:20:37: Sprecher 3 Und wenn ich dann noch hinkriege, dass ich den CO2 Ausstoß minimiere, dann bin ich gut. Aber das ist natürlich ein langer Prozess und ich kann ja auch niemandem aufgrund meiner Erkenntnisse sofort zwingen, das umzusetzen. Also ist einfach, es muss sich ein wirtschaftlicher Vorteile für die Industrien ergeben, dann wird es gemacht.
00:20:53: Sprecher 2 Braucht natürlich auch eine gewisse Umsetzungsdauer. Aber das wusste ich zum Beispiel nicht. Also das ist ja ein wirklich ein tolles Beispiel.
00:21:00: Sprecher 2 Und wir hatten dabei auch fünf Proben.
00:21:02: Sprecher 2 Das also Beton ist ja ein Gemisch aus Sand, Wasser,
00:21:06: Sprecher 2 Zement und einigen Additiven, die die Fließfähigkeit verbessern. Und wir hatten
00:21:11: Sprecher 2 ein sogenanntes Mondsimulat dabei.
00:21:14: Sprecher 2 Das war ist also vulkanischen Ursprungs. Das
00:21:17: Sprecher 2 entspricht den Eigenschaften aus Basalt, Basalt, Staub. Das entspricht dem Vulkan, den Eigenschaften des Mond regulits, des Staubes. Und da hat man auch fünf Betonproben erzeugt.
00:21:28: Sprecher 2 Ziel ist natürlich auch, auf dem Mond später nicht mehr eine Logistikkette aufzubauen, Erde - Mond. Weil sehr teuer, sehr ressourcenfressend, sondern möglichst in situ, also,das heißt, vor Ort die Ressourcen zu nutzen. Wir wissen, auf dem Mond gibt es Wasser. Ja und was kann ich mit dem Mond Regolith alles machen? Ich muss, also kann, könnte
00:21:53: Sprecher 2 Sauerstoff produzieren. Das Wasser kann ich aufspalten.
00:21:57: Sprecher 2 Erst mal nutzen als Trin-k, Brauch-Wasser, aber eben auch aufspalten. Wasserstoff, Sauerstoff als Raketentreibstoff und dann mit kleineren Raketen weiter ins Sonnensystem zu fliegen, zum Beispiel zum Mars. Das hieße, dass ich nicht mehr die Gravitationstrichter der Erde überwinden muss, sondern auf dem Mond ist es einfacher. Ich kann mit kleineren Raketen auch ans Ziel kommen und da wird es ja dann auch nachhaltiger.
00:22:22: Sprecher 2 Stichwort Seltene Erden zum Beispiel. Geht ja auch immer durch die Medien. Gibt es auf dem Mond auch noch. Ist der Abbau nicht wirtschaftlich. Aber wer weiß, was in Zukunft alles passiert, Wenn ich, wenn ich das hinbekomme. Kann das sein? Die ersten Solarzellen waren auch nicht wirtschaftlich mit einem Wirkungsgrad von einem Prozent. Heute ist es eine der Säulen der Energieerzeugung.
00:22:45: Sprecher 2 Also man weiß nie.
00:22:46: Sprecher 3 Ja, du hast es gerade angesprochen auf der einen Seite in situ, also quasi mit Mondstaub. Wenn ich auf dem Mond bin zu arbeiten. Ein weiteres Thema ist ja auch
00:22:55: Sprecher 3 Asteroid Mining, dass man sagt okay, wir versuchen herumfliegende Asteroiden anzuzapfen und auch da Energie draus zu gewinnen oder auch mit dem Material zu arbeiten.
00:23:07: Sprecher 2 Genau das ist vor allen Dingen in den USA, ich will nicht sagen, ein gewisser Hype, aber sehr populär. Auch betrieben durch Astronauten-Veteranen wie Rusty Schweikart zum Beispiel.
00:23:19: Sprecher 2 Aber macht natürlich Sinn. Klar, die
00:23:21: Sprecher 2 Asteroiden und da gibt es viele im Sonnensystem, das ist sozusagen der Schutt oder das Überbleibsel der Sonnensystem-Entstehung. Und da hat man sehr viele interessante Rohstoffe.
00:23:32: Sprecher 2 So, das Problem ist natürlich einmal dahin zu gelangen, b.) da anzudocken und zu bleiben und dann
00:23:39: Sprecher 2 die Sachen abzubauen und so aufzubereiten, dass ich sie nutzen kann. Und da ist natürlich die Vorstufe dahin ist natürlich gewaltig und da sind wir noch nicht, also von der Wirtschaftlichkeit, noch nicht da. Aber das kann in Zukunft kommen. Das heißt,
00:23:54: Sprecher 2 in der Raumfahrt ist der Haupt-Kostentreiber der Transport von A nach B, das sind 70 % der Kosten.
00:24:03: Sprecher 2 Und wenn man das kleinkriegen oder runterkriegen, dann rechnet sich das vielleicht. Und also da ist
00:24:10: Sprecher 2 Charles Lindbergh hat gesagt, die Sterne ansteuern, das ist eine Aufgabe für Generationen. Leider hat er recht. Leider.
00:24:15: Sprecher 3 Wir arbeiten dran. Das eine ist ja der Weg dahin und was auch gerade darüber gesprochen, wie man daran arbeitet, da wirklich ressourcenschonender und eher auch in Kreisläufen zu denken. Nichtsdestotrotz gibt es ja Weltraummüll. Man spricht ja auch vom Weltraumschrott, man hört das ja immer nur hier auf der Erde. Aber kannst du dazu vielleicht auch was sagen?
00:24:39: Sprecher 3 Wie da im Moment so der Status ist, weil man hört ja, na ja, unsere Satelliten seien in Gefahr durch diesen Schrott, weil der die die Satelliten crashen würde.
00:24:48: Sprecher 3 Kannst du dazu ein bisschen was sagen?
00:24:49: Sprecher 2 Ja, natürlich.
00:24:50: Sprecher 2 Ähm, also das ist ein Riesenproblem. Weltraummüll oder Space Debris ist ganz, ganz, ganz, ganz gefährlich. Und wird wird zunehmend... also, wir müssen das Problem lösen, sonst versauen wir uns oder verunstalten wir unsere eigenen, unser eigenes Geschäftsfeld. Und die Unfälle passieren ja, es hat Satelliten getroffen oder durch Kollisionen, die sind getroffen worden durch Fragmente, kaputte Satelliten, explodierte Oberstufen.
00:25:24: Sprecher 2 All das passiert.
00:25:25: Sprecher 2 Ähm, ich gehe mal einfach so ein paar Beispiele aus der Vergangenheit. Also bei
00:25:30: Sprecher 2 einer frühen Space Shuttle Mission, ich glaube, das war STS sieben, da hatten Lack Partikel
00:25:36: Sprecher 2 fast die Frontscheibe des Shuttles durchschlagen. Da hat man ja acht Kilometer pro Sekunde. Ungefähr
00:25:41: Sprecher 2 auf der niederen Umlaufbahn, so in 200, 400 Kilometern Höhe, ungefähr Raumstation.
00:25:47: Sprecher 2 Und wenn da ein Teilchen auf Gegenkurs kommt, dann hat man 16 Kilometer pro Sekunde.
00:25:52: Sprecher 2 Das ist Wahnsinn. Also, Und die kinetische Energie ist 1/2 im VQuadrat. Also die Geschwindigkeit geht quadratisch ein in die Energie, aber das ist ganz heftig. Also da kann ein kleiner Partikel, ein Sandkorn, kann große Schäden erzeugen
00:26:09: Sprecher 2 und wenn das zum Beispiel einen Computer trifft oder eine Treibstoffleitung oder irgendwas, dann dann war's das in der Regel für ein System. So. Noch schlimmer natürlich, wenn Menschen da oben sind, also deswegen baut man eine Raumstation mit Doppelwand Bauweise, hat dann normalen sogenanntes Debris-Schild normal außen für die gefährdeten
00:26:29: Sprecher 2 Bereiche und man sagt okay, so eine Raumstation ist schadenstolerant oder gerade noch schadenstolerant für einen ein Zentimeter große große Teile.
00:26:40: Sprecher 2 Was man nicht ausprobieren will, auf keinen Fall.
00:26:43: Sprecher 1 Aber das ist dann, das kann man ja nicht planen oder kann man erst mal so jetzt so ein Partikel, das kann man ja wahrscheinlich vorher nicht sehen, das schlägt ein und dann ist es.
00:26:50: Sprecher 2 Da Alles.
00:26:51: Sprecher 1 Was größer ist, kann man vielleicht noch das wir erahnen oder irgendwie sehen. Also ich sag jetzt mal auf den Geräten, aber wie kann man sich denn da schützen?
00:27:02: Sprecher 2 Ja, also Mann, du hast völlig recht,
00:27:04: Sprecher 2 das meiste kann man nicht sehen, die kleinen Partikel so, aber ab zehn fünf Zentimeter wird's dann drunter wird's, wird's schwierig.
00:27:14: Sprecher 2 So zehn Zentimeter wird getrackt, von Nora zum Beispiel und von anderen Radarstationen. Mit Radar kann man das auflösen und
00:27:23: Sprecher 2 die Raumstation kann den groß größeren Brocken ausweichen. Ist zum Glück noch nichts Schlimmes passiert, aber ja so man ist nicht gefeit dagegen.
00:27:34: Sprecher 2 Und die kleinen Dinger, die kann man nicht sehen. Trotzdem muss man
00:27:38: Sprecher 2 die auch vermeiden. Am besten alles, was nicht hochgeht und Müll erzeugt. Es ist immer gut, wenn man's vermeiden kann. Und da passiert sehr viel. Das ist eine weltweite Aufgabe. Die Raumfahrtagenturen
00:27:51: Sprecher 2 verpflichten sich mehr und mehr, da
00:27:53: Sprecher 2 eine Vermeidungsstrategie zu machen.
00:27:55: Sprecher 2 Ich gebe mal ein konkretes Beispiel: Die Ariane sechs zum Beispiel, die hat eine Oberstufe, die Satelliten einschießt oder positioniert und am Ende
00:28:05: Sprecher 2 wird genau diese Oberstufe mit einem gezielten Manöver wieder in die Erdatmosphäre zurückgeführt und verglüht dann und vermeidet damit ein riesengroßes Problem, weil da sind Resttreibstoffe drinne
00:28:18: Sprecher 2 und es gibt auch Oberstufen, die passivieren, die lassen den Treibstoff ab, dann kann der nicht
00:28:22: Sprecher 2 explodieren oder nicht bersten, der Tank. Und
00:28:26: Sprecher 2 schlimm ist, wenn sich so was zerlegt im Orbit. Also wenn sich eine Oberstufe zerlegt, macht
00:28:31: Sprecher 2 Tausende von Trümmerteilen.
00:28:33: Sprecher 2 Und das ist dann wirklich wie bei Gravity, bei dem Film so ein Effekt, wenn das kaskadiert und dann ist das ganze Orbit versaut sozusagen oder auch oder verunstaltet im Sinne von unbrauchbar für die Raumfahrt.
00:28:47: Sprecher 2 Das muss man vermeiden. Auf jeden Fall.
00:28:49: Sprecher 1 Du sagtest gerade, dass sich die
00:28:50: Sprecher 1 die Organisation mehr und mehr committen. Das heißt, es ist noch nicht so, dass alle
00:28:56: Sprecher 1 sagen, okay, wir versuchen diese Vermeidungsstrategie
00:29:00: Sprecher 1 umzusetzen, sondern es ist tatsächlich noch so, dass einfach unfassbar viel oben bleibt. Verstehe ich jetzt mal.
00:29:06: Sprecher 2 Na ja, die Satelliten, das ist ein Punkt, der man wir haben ja historisch bedingt Altlasten, sage ich mal auf zig hunderte von Satelliten, auch größeren
00:29:22: Sprecher 2 Teilen, die ja
00:29:23: Sprecher 2 tot sind, kann man sagen, die kann ich nicht mehr kontrollieren. Also muss ich warten, bis der Luftwiderstand sie so weit abgebremst hat, dass sie dann irgendwann verglühen. Am besten wäre es natürlich da, wenn man eine Mission hätte, würde zwei von oder zwei, drei von diesen großen Dingern einfach
00:29:41: Sprecher 2 schnappen, runterziehen, verglühen lassen.
00:29:43: Sprecher 2 So aber das ist ja kein Business Case. Wer zahlt dafür?
00:29:46: Sprecher 2 Es müsste eigentlich von der UN kommen, da gibt gab es auch oder gibt es Bestrebungen, aber wer bezahlt dafür? Das ist ein Riesenproblem.
00:29:54: Sprecher 2 Und vor ein paar Jahren hatte man die Fähigkeit, nicht an sogenannte unkooperative Objekte
00:29:59: Sprecher 2 so gefahrlos anzudocken. Man stelle sich vor, ich kollidiere damit, dann vergrößere ich das Problem.
00:30:05: Sprecher 2 Also muss ich möglichst auf einem Schuss das Ding packen und runterbringen. So, und das muss gelingen. Es muss auf aufs Erste auf Anhieb klappen.
00:30:15: Sprecher 3 Und kann man sich dann auch vorstellen, so ähnlich, wie wir ja teilweise auf der Erde ja so Müllsammlungen haben: Wenn wir uns die Meere angucken, dass man irgendwann Drohnen hochschickt und die sammeln dann wahrscheinlich nicht in Netzen, sondern in anderer Form dann genau, wie du es beschrieben hast, dann doch sehr gezielt dann auch den Müll ein?
00:30:34: Sprecher 3 Oder glaubst du, das wird eher nicht passieren? Weil das ist finanziell,
00:30:38: Sprecher 3 weil das sind ja dann auch immer die Auswirkungen der nicht da war oder der Schaden muss so groß sein, dass es sich dann doch rentiert, da Drohnen oder irgendwas hoch zu schicken, oder?
00:30:47: Sprecher 2 Ja, also man kann sich so was, so ein Szenario schon überlegen. Wir haben zum Beispiel mal
00:30:52: Sprecher 2 vor ein paar Jahren... gerade die Raumstation ist ja riesengroß, das sind fast 500 Tonnen
00:30:57: Sprecher 2 und warum eigentlich die nicht höher bringen im Orbit und irgendwann als Ressource nutzen, sie sie ist ja schon mit viel Energie zusammengebaut worden, hochgebracht worden und
00:31:09: Sprecher 2 vielleicht könnte man sie auf 1000 Kilometer bringen und dann irgendwann nutzen...
00:31:12: Sprecher 2 Aber
00:31:13: Sprecher 2 das vereinfacht das Problem in der Tat nicht, weil die Station altert. Durch diese die Thermal Wechselwirkung, also die Einstrahlung,
00:31:22: Sprecher 2 Tagphase, Nachtphase, das sind große Temperaturschwankungen. Das Material altert, es könnte zerbrechen und dann eben das Problem drastisch vergrößern. Deswegen macht man es nicht. Aber klar, zum Beispiel im geostationären Orbit, also auf der sogenannten 24 Stunden Bahn in 36000 Kilometern Entfernung von der Erde, das ist ja eine
00:31:43: Sprecher 2 wichtige Ressource.
00:31:44: Sprecher 2 Da werden die Slots für Nachrichten und TV Satelliten
00:31:48: Sprecher 2 und Wettersatelliten immer frei gemacht, das heißt die die Slots, die sind auch sehr, sehr begrenzt
00:31:54: Sprecher 2 und deswegen geht man mit den ausgedienten Satelliten in ein sogenanntes Graveyard Orbit. Also man schiebt die mit dem letzten Treibstoffrest ein paar Kilometer raus und schaltet sie dann ab und dann kann man den Slot wieder besetzen durch eine neue Einheit.
00:32:11: Sprecher 2 Da wird es gemacht und da tummelt sich auch viel. Das ist weniger gefährlich natürlich, weil
00:32:17: Sprecher 2 das sehr weit draußen ist und die Sachen, die könnte man in Zukunft vielleicht bergen, aber auch da muss so eine Wirtschaftlichkeitsrechnung da sein. Rechnet sich das oder nicht? Also eine Drohne, wenn wir irgendwann so weit sind, in was weiß ich, in 50 Jahren,
00:32:30: Sprecher 2 vielleicht
00:32:31: Sprecher 2 könnte man diese Ressourcen bergen, so Treibgut mäßig und verkaufen ist schon möglich.
00:32:37: Sprecher 3 Weil das ist ja auch so ein bisschen der Trugschluss. Wir sagen auf der einen Seite die Erde ist endlich. Ja, der Weltraum ist unendlich. Ja, aber wenn wir immer Müll nachschieben,
00:32:46: Sprecher 3 also hast du ja dann auch irgendwann den Effekt. Genau wie du sagst,
00:32:49: Sprecher 3 dass dann die Slots ja irgendwann auch besetzt sind. Ja, weil es wird ja wahrscheinlich nicht weniger hoch gesendet werden, sondern eher in Zukunft noch mehr.
00:32:56: Sprecher 2 Das ist ein valider Punkt,
00:32:59: Sprecher 2 wenn wir jetzt mal Starlink zum Beispiel, das sind ja Tausende von Satelliten, die das Problem im Prinzip vergrößern und mal gucken, wo das hingeht und
00:33:10: Sprecher 2 auch da ist so eine gewisse Sensibilität vielleicht noch wünschenswert
00:33:15: Sprecher 2 Richtung Müllvermeidung.
00:33:17: Sprecher 3 Wenn du an die Politik eine Forderung richten könntest, welche regulatorischen Weichenstellungen braucht es, um die Raumfahrt, sagen wir mal, in den nächsten 20 Jahren eher in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität zu bringen?
00:33:34: Sprecher 2 Ja, es ist noch
00:33:36: Sprecher 2 komplex. Also ich sage mal Richtung, Richtung Müllvermeidung
00:33:39: Sprecher 3 oder
00:33:41: Sprecher 2 Bergung jetzt von Altlasten würde ich sagen, das ist eigentlich eine klassische UN-Aufgabe oder vielleicht auch für die EU. Da sollte man dann vielleicht mal einfach so eine Mission mal proklamieren und machen und ESA und oder nationale Raumfahrtagenturen beauftragen, vielleicht sowas durchzuführen. Aber klar, man muss natürlich das Budget dafür zur Verfügung stehen, wenn ich das mache, fehlt´s an anderer Stelle, keine Frage, aber das Problem wird damit vielleicht kleiner.
00:34:11: Sprecher 2 Wenn ich 2, 3, 4 von den großen
00:34:15: Sprecher 2 gefährlichen Elementen weg bekomme, dann könnte man statistisch gesehen hätte man wieder etwas Ruhe. Aber
00:34:24: Sprecher 2 ob der Effekt dann lang anhält, das müsste man mal durchrechnen. Habe ich auch selber nicht gemacht.
00:34:29: Sprecher 2 Ansonsten tut man viel für die Nachhaltigkeit und die Raumfahrt verschlingt jetzt nicht so viel Mittel. Also in gegenüber vielen anderen Bereichen sind wir eigentlich sehr preiswert und da kommt viel fürs Geld raus, auch wenn man das vielleicht nicht so direkt sieht.
00:34:44: Sprecher 2 Aber wir haben es ganz kurz angerissen: Die Forschung auf der Raumstation, die kommt auch der Erde zugute. Da sind sehr viele Industrien beteiligt.
00:34:51: Sprecher 2 Der größte Posten ist Mensch und Gesundheit. Da haben wir, haben wir
00:34:54: Sprecher 2 das Ziel, es die Gesundheitssysteme zu entlasten durch neue Verfahren, neue Therapien, neue Medikamente. Es kommen auch immer mehr kommerzielle Firmen rein, die forschen, die wirklich gezielt an Pharmazeutika forschen oder an anderen Dingen.
00:35:10: Sprecher 2 Also da ist ganz viel auf erwartbar. Und die nächste Generation von Stationen im niederen Erdorbit, die wird das Thema Produktion von Nischenmaterialien noch
00:35:21: Sprecher 2 steigern. Und
00:35:22: Sprecher 2 das ist der nächste Schritt. Also wir müssen beginnen, Dinge dort oben zu produzieren, die wir gar nicht in der Güte herstellen können. Und dann kommt auch wieder ein Sprung in der Technik oder in der Anwendung zustande, wo es dann weitergeht.
00:35:33: Sprecher 2 Und da schonen wir dann auch wieder Ressourcen.
00:35:36: Sprecher 1 Das wollen wir ja treiben. Volker, sag mal, wo können wir uns denn informieren über solche Forschungsergebnisse? Wenn ich jetzt beispielsweise ein produzierendes Unternehmen bin und bin total interessiert an innovativen Materialien
00:35:48: Sprecher 1 oder auch will neue Produktionsprozesse einführen, wo kann ich mich denn bei euch informieren?
00:35:54: Sprecher 2 Klassischerweise auf den Webseiten
00:35:55: Sprecher 2 oder
00:35:56: Sprecher 2 Anfragen bei den
00:35:57: Sprecher 2 Pressestellen.
00:35:58: Sprecher 2 Dort wird man dann in der Regel weiter vermittelt an die Fachleute.
00:36:02: Sprecher 1 Super, das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
00:36:05: Sprecher 3 Ja, wir sind auch leider schon am Ende unseres kurzen Podcasts angekommen. Aber bevor wir gleich ganz zum Ende übergehen eine Frage an dich, Volker Du hast das jetzt, wie ich finde, wunderbar illustriert. Nicht nur Weltraumschrott. Gehen wir auch mal nach vorne. Auch was die was, was die Weltraumforschung tut, wie man im Weltraum eben mit den Ressourcen umgeht. Unsere Hörerinnen und Hörer sind ja unternehmerisch denkende Menschen.
00:36:30: Sprecher 3 Wenn du einen Tipp für die hättest aus deiner gesamten Erfahrung mit dem Weltraum, mit dem Orbit, wie ihr arbeitet, was wäre der eine Nachhaltigkeitsstipp, den du unseren Hörerinnen und Hörern mitgeben würdest?
00:36:47: Sprecher 2 Jeder Mensch kann was tun für die Nachhaltigkeit. Das fängt beim
00:36:50: Sprecher 2 Beginn des Tages an Wie viel Wasser brauche ich?
00:36:53: Sprecher 2 Nutze ich zum Beispiel. Gießwasser für den Garten, Regenwasser für den Garten habe ich ihn mal? Es geht so weit Biete ich ein Angebot für Insekten in meinem Garten, für Wildblumen, für Nachhaltigkeit, biete ich Angebote für die Natur ein Stück, räume ich Steinwüsten ab und mache blühende Landschaften...
00:37:17: Sprecher 2 ...überspitzt gesagt. Nutze ich das Auto
00:37:20: Sprecher 2 oder gehe ich zu Fuß oder mit dem Fahrrad? Also jeder Mensch kann was tun.
00:37:24: Sprecher 2 Jeden Tag, Jeden Tag. Wie vermeide ich Plastik?
00:37:27: Sprecher 2 Kann man nicht ganz vermeiden, ist ja ein guter Rohstoff. Aber wie vermeide ich Müll jeden Tag. Wie ist meine Ökobilanz, das kann ich selber, habe ich selber in der Hand, da kann ich was tun.
00:37:39: Sprecher 2 Und das ist mein Tipp eigentlich: Denkt immer dran, wir sind auf einem Raumschiff mit endlichen Ressourcen und das ist, glaube ich, das wichtigste Maß aller Dinge.
00:37:51: Sprecher 3 Lieber Volker, liebe Bahar, vielen Dank Euch für diese intergalaktische Folge mit unserem Raumschiff Erde und an euch da draußen in den unendlichen Weiten: ein herzliches Dankeschön fürs Zuhören!
00:38:06: Sprecher 3 Mein Name ist Tobias Kirchhoff. Heute haben wir noch einmal aus erster Hand erfahren, dass Raumfahrt eigentlich längst ein fester Bestandteil unserer technologischen Infrastruktur ist, ja, dass wir wirklich davon profitieren und nicht nur die Teflonpfanne
00:38:20: Sprecher 3 aus dem Weltraum kommt.
00:38:22: Sprecher 3 Und
00:38:23: Sprecher 3 wenn wir
00:38:23: Sprecher 3 unsere Umwelt nicht nachhaltig gestalten, riskieren wir eben wertvolle Ressourcen im All oder auf der Erde zu verschwenden. Und die Frage lautet also nicht: Brauchen wir Nachhaltigkeit im All? Sondern: Wie können wir die Erkenntnisse nutzen und sie auf unserem Raumschiff Erde anwenden, damit wir noch möglichst lange mit viel Speed uns im Weltraum bewegen können?
00:38:51: Sprecher 3 Und wenn ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, noch mehr über Nachhaltigkeit in der Raumfahrt und anderen Branchen erfahren wollt, bleibt einfach an Bord unseres Raumschiffs,
00:39:04: Sprecher 3 abonniert unseren Podcast und wir liefern euch die spannendsten Inside und Innovationen rund um nachhaltige Technologien, Ressourcenmanagement und Zukunftsstrategien direkt auf eure Kommunikationsfrequenz.
00:39:20: Sprecher 3 Empfangen könnt ihr uns überall da, wo es Podcast gibt.
00:39:23: Sprecher 3 Egal ob ihr gerade im Homeoffice arbeitet, im Raumschiff unterwegs seid, im Bad eure eigene Schwerelosigkeit testet, beim Bügeln den Countdown zählt und draußen mit Kind, Hund und Crew die Erde umrundet.
00:39:39: Sprecher 3 Also wie immer
00:39:40: Sprecher 3 findet ihr alle Infos in unseren Shownotes
00:39:45: Sprecher 3 und denkt da. Ob Erde, Mond oder Mars. Der Wandel beginnt bei uns, bei uns allen und bei jedem selbst.
00:39:56: Sprecher 3 Lebt lange und
00:39:57: Sprecher 3 in Frieden und bis zum nächsten Mal.
00:39:59: Sprecher 3 Euer
00:40:00: Unbekannt Business Shift Business Shift Einfach machen, Einfach machen. Der Podcast für Entscheider und Führungskräfte, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit nachhaltig beschäftigen wollen, bleibt neugierig.
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